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Klettern über Baumwipfeln und Wildschweinen

wochentlich.deBy wochentlich.de18 Juni 2026Keine Kommentare3 Mins Read
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Klettern über Baumwipfeln und Wildschweinen
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Freizeit extrem

Mutprobe zwischen Baumwipfeln und Wildschweinen


17.06.2026 – 20:26 UhrLesedauer: 3 Min.

Vergrößern des Bildes

Ein Hochseilgarten (Symbolbild): Wer seine Grenzen austesten mag, ist hier richtig. (Quelle: Manfred Segerer via www.imago-images.de/imago)

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Mitten im Wald bei Pyrbaum geht es hoch hinaus. Der Kletterwald Straßmühle ist ein ungewöhnliches Ausflugsziel vor den Toren Nürnbergs.

Mitten im Wald, südlich von Nürnberg, erwartet die Besucher eine Herausforderung: Im Kletterwald Straßmühle bei Pyrbaum hängen Seile zwischen den Bäumen – und nur wenige Meter entfernt grunzen Wildschweine im Schlamm. Der Hochseilgarten verbindet Kletterabenteuer und Wildgehege auf einem Gelände und bietet damit Adrenalin und Naturbeobachtung gleichermaßen.

Was bietet der Kletterwald?

Insgesamt 110 Kletterstrecken gibt es, alleine 24 davon sind Flying-Fox-Strecken. Thematisch haben die Betreiber sich an Märchen orientiert, diese jedoch zu einer Art Action-Version umgewandelt: Es gibt den Elfenweg, einen Hexensteig, gefolgt vom Henkersteig. Die Schwierigkeitsstufe lässt sich frei wählen: Die einfachsten Routen wie Knappensteig bewegen sich in ein bis drei Metern Höhe und sind für die Kleinsten gedacht, während sich erfahrene Kletterer am Rottersteig in bis zu zwölf Metern Höhe versuchen können.

Für die Tour selbst sollten Besucher etwa zweieinhalb Stunden einplanen, die Einweisung nicht mitgerechnet. Am besten vorab online buchen, und zwar hier.

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Für wen ist der Kletterwald?

„Normale Fitness“ gilt laut der Webseite als Grundvoraussetzung, um an der Aktivität teilzunehmen. Außerdem gibt es eine Gewichtsgrenze: Ab 130 Kilogramm Körpergewicht ist Schluss.

Die Altersfreigabe ist von Parcours zu Parcours unterschiedlich gestaffelt. Grundsätzlich gilt: Kinder dürfen ab fünf Jahren in Begleitung klettern, wobei eine Begleitperson zunächst zwei bis drei Kinder betreuen darf. Zwischen sieben und neun Jahren erhöht sich diese Zahl auf bis zu vier Kinder pro Begleitperson. Ab neun Jahren ist selbstständiges Klettern ohne Aufsicht möglich – zumindest auf den leichteren Strecken, für die anspruchsvolleren Parcours wie Hexensteig oder Henkersteg gelten höhere Altersgrenzen von zwölf beziehungsweise vierzehn Jahren.

imago images 0840033923Vergrößern des Bildes
Junges Mädchen in einem Hochseilgarten: In einem Kletterwald im Nürnberger Land kommt die ganze Familie hoch hinaus. (Quelle: IMAGO/imageBROKER/Anna Lurye/imago)

Wann hat der Kletterwald geöffnet?

Geöffnet hat der Park von Ende März bis Anfang November, in den bayerischen Schulferien und an Feiertagen täglich. Außerhalb dieser Zeiten lohnt sich ein Blick in den Online-Kalender, denn die Öffnungstage variieren.

Was kostet der Besuch im Kletterwald?

Für Kinder zwischen fünf und elf Jahren werden 13 Euro fällig, Jugendliche zwischen zwölf und 17 Jahren zahlen 17 Euro. Studierende kommen mit Ausweis für 18 Euro hinein, Erwachsene für 20 Euro. Für Gruppen, Familien und Geburtstagskinder gibt es Rabatte, hier nachzulesen.

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