Kleinstadt Ortrand erschüttert
Zwei Tote: Senior des Mordes verdächtigt
04.11.2026 – 17:58 UhrLesedauer: 1 Min.
Zwei Menschen werden in einer brandenburgischen Kleinstadt erschossen aufgefunden. Monate später erhärtet sich der Tatverdacht gegen einen Senior. Er sitzt wieder in Untersuchungshaft.
Rund dreieinhalb Monate nach dem Fund zweier Leichen im brandenburgischen Ortrand hat sich der Tatverdacht gegen einen 81-Jährigen erhärtet. Die Staatsanwaltschaft Cottbus ermittelt inzwischen wegen Mordes gegen den Mann, wie die „Lausitzer Rundschau“ berichtet. Zuvor war gegen ihn wegen Totschlags ermittelt worden.
Die Polizei hatte Ende Juli in Ortrand im Landkreis Oberspreewald-Lausitz zwei Tote in einem Nebengebäude auf einem Wohngrundstück entdeckt. Die Opfer, ein 57-jähriger Mann und eine 45-jährige Frau, waren erschossen worden.
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Den damals 80 Jahre alten Tatverdächtigen fanden die Beamten schwer verletzt am Tatort. Zu den Hintergründen der Tat und einem möglichen Motiv macht die Staatsanwaltschaft weiterhin keine Angaben. In welchem Verhältnis der Beschuldigte zu den Getöteten stand, sei inzwischen geklärt. Wegen der laufenden Ermittlungen könne dies jedoch noch nicht öffentlich gemacht werden.
Der 81-Jährige sitzt inzwischen wieder in Untersuchungshaft. Zwischenzeitlich war er aus gesundheitlichen Gründen aus der Haft entlassen worden. Nun sei er wieder hafttauglich, teilte die Staatsanwaltschaft laut rbb mit.
Die Tat hatte die Kleinstadt an der Landesgrenze zu Sachsen erschüttert. Bürgermeister Maik Bethke (parteilos) berichtete damals von großer Bestürzung unter den Einwohnern.