Mehr SUV

Hyundai Bayon wächst aus der Kleinwagenrolle heraus


13.10.2026 – 10:27 UhrLesedauer: 2 Min.

Hyundai Bayon: Der Crossover rückt mehr in Richtung SUV-Format. (Quelle: Hyundai)

Hyundai stellt auf dem Pariser Autosalon die nächste Generation des Bayon vor. Der Crossover wächst deutlich und rückt näher an größere SUV-Modelle der Marke heran.

Bislang stand der Bayon etwas zwischen den Welten. Technisch basiert er auf dem Kleinwagen i20, optisch und konzeptionell sollte er aber bereits in Richtung SUV weisen. Mit der zweiten Generation macht Hyundai ihn stärker zum SUV. Der neue Bayon misst 4,25 Meter in der Länge und legt damit gegenüber dem Vorgänger um 6,5 Zentimeter zu. In der Breite wächst er auf 1,81 Meter, in der Höhe je nach Version auf bis zu 1,57 Meter. Der Radstand beträgt 2,60 Meter.

Damit wird der Bayon dem Kona ähnlicher, der mit 4,35 Metern Länge nur noch rund zehn Zentimeter länger ist. Vom 4,07 Meter langen i20 grenzt sich der Bayon dagegen deutlicher ab.

Künftig auch mit sportlicher N-Line-Ausstattung

Markant: Heck mit großem Schriftzug. (Quelle: Hyundai)

Auch optisch soll der Bayon eigenständiger auftreten. Die neue Generation bekommt eine kantigere Front, eine horizontale Lichtsignatur, ausgeprägte Radhäuser, Kunststoffbeplankungen und eine Dachreling. Je nach Version stehen Räder mit Größen bis 18 Zoll zur Wahl. Am Heck greift Hyundai die breite Lichtgrafik wieder auf. Erstmals gibt es für den Bayon außerdem eine N-Line-Version. Sie bringt unter anderem eigene 18-Zoll-Räder, schwarze Akzente, geänderte Stoßfänger und einen Heckdiffusor mit Doppelendrohren.

Im Innenraum orientiert sich der Bayon stärker an größeren Modellen. Je nach Ausstattung kombiniert Hyundai ein 12,3-Zoll-Infotainmentdisplay mit einem ebenfalls 12,3 Zoll großen digitalen Kombiinstrument. Beide Anzeigen sind gebogen angeordnet.

Innenraum: Modern gestaltetes Cockpit mit klassischem Automatikwählhebel. (Quelle: Hyundai)

Beim Komfort legt Hyundai ebenfalls nach. Für die Vordersitze sind Heizung, Belüftung, eine Lordosenstütze für den Fahrer und eine Höhenverstellung für beide Sitze erhältlich. Im Fond gibt es mehr Beinfreiheit, neigungsverstellbare Rückenlehnen, eine Mittelarmlehne mit Getränkehaltern sowie je nach Ausstattung Sitzheizung und eigene Luftauslässe. Das Kofferraumvolumen liegt bei den Benzinern bei 440 Litern. Beim später folgenden Hybrid sind es 397 Liter.

Viele Assistenten und später ein Hybrid

Die Assistenzsysteme fallen für die Fahrzeugklasse umfangreich aus. Verfügbar sind unter anderem ein Autobahnassistent, 360-Grad-Kamera, Totwinkelanzeige, Notbremsassistent 2.0, eine adaptive Geschwindigkeitsregelanlage mit Stopp-Funktion, Spurfolgeassistent, Querverkehrsassistent und eine Einparkhilfe mit Notbremsfunktion hinten.

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