Close Menu
  • Deutschland
  • Regionen
  • Weltweit
  • Politik
  • Finanzen
  • Gesundheit
  • Lifestyle
  • Unterhaltung
  • Tech
  • Auto
  • Sport
  • Mehr
    • Panorama
    • Globale Trends
    • Pressemitteilung
Was geht ab

Ermittlern gelingt Festnahme nach Messerattacke in Berlin

21 August 2026

Russisches Haus nach Drohnenanschlag in Leipzig vor dem Aus?

21 August 2026

Mercedes-Star Russell holt Pole für Sprint in Zandvoort

21 August 2026
Facebook X (Twitter) Instagram
  • Home
  • Buy Now
Facebook X (Twitter) Instagram Pinterest Vimeo
Wöchentlich
  • Deutschland
  • Regionen
  • Weltweit
  • Politik
  • Finanzen
  • Gesundheit
  • Lifestyle
  • Unterhaltung
  • Tech
  • Auto
  • Sport
  • Mehr
    • Panorama
    • Globale Trends
    • Pressemitteilung
Subscribe
Wöchentlich
You are at:Home»Panorama»Kleine Änderung und Feuerwerk wäre vom Tisch
Panorama

Kleine Änderung und Feuerwerk wäre vom Tisch

wochentlich.deBy wochentlich.de3 Januar 2026Keine Kommentare3 Mins Read
Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Email
Kleine Änderung und Feuerwerk wäre vom Tisch
Share
Facebook Twitter LinkedIn Pinterest Email Copy Link

Streit um Böllerverbot

„Dann wäre das Feuerwerk vom Tisch“


Aktualisiert am 31.12.2025Lesedauer: 4 Min.

Vergrößern des Bildes

Silvesterknaller in der Hand eines Mannes: Das Böllerverbot wird kontrovers diskutiert. (Quelle: Imago Images / Gottfried Czepluch)

Die Menschen feiern den Jahreswechsel gern mit Feuerwerk. Zwei Pyrotechniker und zwei Krankenhausmitarbeiter argumentieren für bzw. gegen die Silvester-Tradition.

Silvester 2020 und 2021 war für die Pyrotechnik-Branche nicht leicht. Das Verkaufsverbot für Feuerwerk während der Corona-Pandemie, das in der allgemeinen Debatte vereinfacht als Böllerverbot bezeichnet wurde, brachte miese Umsätze. Umso rekordverdächtiger waren die Umsätze in den Jahren danach. Auch 2025 wird mit guten Verkaufszahlen gerechnet.

Jährlich flammt die Diskussion darüber auf, ob Feuerwerk grundsätzlich verboten werden sollte. Zwei Pyrotechniker und zwei Krankenhausmitarbeiter haben unterschiedliche Meinungen.

Ingo machte seinen Pyrotechniker-Schein vor elf Jahren und beglückt seitdem hobbymäßig viele Menschen mit seinen aufwendigen Feuerwerken. Er spricht sich klar gegen ein Böllerverbot aus. Zwar bedauere er jede Person, die durch Böller und Ähnliches zu Schaden komme, doch sei beispielsweise der Straßenverkehr ebenfalls gefährlich. „Auch ein Auto kann zur Waffe werden“, sagt er. Es komme aber keiner auf die Idee, Fahrzeuge zu verbieten.

„Die Unfälle im Zusammenhang mit pyrotechnischen Gegenständen sind in fast allen Fällen einem unsachgemäßen Umgang und einem übermäßigen Alkoholkonsum geschuldet.“ Deshalb appelliert er an die Vernunft der Bevölkerung, keine Knallkörper provokativ auf Personen zu richten und mit Alkohol sparsam umzugehen, wenn man Feuerwerk abbrennen will.

Dass die Diskussion über ein Böllerverbot bei Politikern auf offene Ohren stoße beziehungsweise diese ein solches selbst fordern, liege daran, dass die Pyrotechnik – im Gegensatz zu Autos – über eine sehr kleine Lobby verfüge. „Ein Böllerverbot ist schnell ausgesprochen und leicht umzusetzen“, beklagt Ingo und unterstellt Deutschland eine grundsätzliche Verbotskultur.

„Die Kundschaft würde ihr Feuerwerk im Ausland kaufen. Die Politik würde nichts erreichen, außer der Wirtschaft zu schaden, Arbeitsplätze zu vernichten und die Sicherheit aufs Spiel zu setzen.“ Der „Feuerwerkstourismus“, wie Ingo ihn nennt, würde massenhaft nicht zugelassene Feuerwerkskörper nach Deutschland bringen, die – in Verbindung mit Alkohol – Leichtsinnigkeit verursachten, provokatives Verhalten schürten und damit das größte Gefahrenpotenzial besäßen. „Wer die Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, wird am Ende beides verlieren“, fasst der Pyrotechniker zusammen.

„Ich kann das Zeug nicht leiden“, entgegnet Anke Schulz und begründet ihre Abneigung unter anderem mit ihrer beruflichen Erfahrung: „Ich habe schon einmal auf einer Unfallchirurgie gearbeitet und die Bilder der Verletzten haben sich eingefressen“, verrät sie. „Außerdem leiden die Tiere darunter und der Krach ist unerträglich. Ich war schon einmal drei Tage lang taub, weil jemand einen Polenböller in den U-Bahn-Schacht geworfen hatte.“

Share. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Email
wochentlich.de
  • Website

Related Posts

Bulle enthauptet – Polizei ermittelt nach grausigem Fund

21 August 2026

101-Jähriger stirbt nach 76 Jahren im Gefängnis

21 August 2026

Prügelei auf Kreuzfahrtschiff in den USA – „Mangel an Menschenverstand“

21 August 2026
Leave A Reply Cancel Reply

Redakteurfavoriten

Russisches Haus nach Drohnenanschlag in Leipzig vor dem Aus?

21 August 2026

Mercedes-Star Russell holt Pole für Sprint in Zandvoort

21 August 2026

Bauer hat bis zu 50 Prozent weniger Ertrag

21 August 2026

Ramona war nicht die erste – sie ist seine bekannte Ex-Frau

21 August 2026

Neueste Beiträge

Bulle enthauptet – Polizei ermittelt nach grausigem Fund

21 August 2026

Blutwerte helfen, das Risiko rechtzeitig zu erkennen

21 August 2026

Schokoladenhersteller passt die Preise an

21 August 2026

Recent Posts

  • Ermittlern gelingt Festnahme nach Messerattacke in Berlin
  • Russisches Haus nach Drohnenanschlag in Leipzig vor dem Aus?
  • Mercedes-Star Russell holt Pole für Sprint in Zandvoort
  • Bauer hat bis zu 50 Prozent weniger Ertrag
  • Ramona war nicht die erste – sie ist seine bekannte Ex-Frau

Recent Comments

Es sind keine Kommentare vorhanden.
© 2026 wochentlich

Type above and press Enter to search. Press Esc to cancel.