Close Menu
  • Deutschland
  • Regionen
  • Weltweit
  • Politik
  • Finanzen
  • Gesundheit
  • Lifestyle
  • Unterhaltung
  • Tech
  • Auto
  • Sport
  • Mehr
    • Panorama
    • Globale Trends
    • Pressemitteilung
Was geht ab

Was stärker werdende Schmerzen bedeuten können

14 Juli 2026

Streaming-Dienst denkt über radikalen Kurswechsel nach

14 Juli 2026

Platz im Pflegeheim ist jetzt 300 Euro teurer – Eigenanteil steigt

14 Juli 2026
Facebook X (Twitter) Instagram
  • Home
  • Buy Now
Facebook X (Twitter) Instagram Pinterest Vimeo
Wöchentlich
  • Deutschland
  • Regionen
  • Weltweit
  • Politik
  • Finanzen
  • Gesundheit
  • Lifestyle
  • Unterhaltung
  • Tech
  • Auto
  • Sport
  • Mehr
    • Panorama
    • Globale Trends
    • Pressemitteilung
Subscribe
Wöchentlich
You are at:Home»Regionen»KI-Firmen kaufen offenbar massenhaft Bücher aus Antiquariaten
Regionen

KI-Firmen kaufen offenbar massenhaft Bücher aus Antiquariaten

wochentlich.deBy wochentlich.de14 Juli 2026Keine Kommentare3 Mins Read
Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Email
KI-Firmen kaufen offenbar massenhaft Bücher aus Antiquariaten
Share
Facebook Twitter LinkedIn Pinterest Email Copy Link

KI-Training mit alten Büchern

Buchhandel sieht massiven Urheberrechtsverstoß

Aktualisiert am 14.07.2026 – 06:54 UhrLesedauer: 2 Min.

Vergrößern des Bildes

Der kleine Drache Kokosuss (Archivbild): Der Verlag Penguin Random House mit Sitz in München klagt gegen OpenAI wegen Urheberrechtsverletzungen. (Quelle: imago)

Jetzt neu bei t-online:

Schriftgröße anpassen!

KI-Firmen kaufen massenhaft Bücher aus Antiquariaten – angeblich, um KI-Modelle zu trainieren. Der Börsenverein spricht von einem klaren Verstoß.

Der Buchhandel ist in Aufruhr: KI-Firmen kaufen offenbar massenhaft gedruckte Bücher aus Antiquariaten – mutmaßlich, um damit ihre Sprachmodelle zu trainieren. Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels sieht darin einen möglichen Rechtsbruch im großen Stil, betroffen ist auch ein Antiquar in München.

„Es sieht nach einem weiteren Beispiel dafür aus, dass KI-Konzerne massenhaft urheberrechtlich geschützte Werke zum Training ihrer Sprachmodelle nutzen“, sagt Verbandssprecher Thomas Koch dem „Münchner Merkur“ – ohne Einwilligung und ohne Vergütung. „Das ist in unseren Augen ein klarer und massiver Verstoß gegen das Urheberrecht.“ Über das genaue Ausmaß könne der Verband allerdings nichts sagen.

Rechtlich ist die Lage komplex

Wie das mutmaßliche Vorgehen abläuft, schildert der Schweizer Sender SRF: Demnach kauft ein kanadisches Unternehmen gezielt vergriffene Bücher aus Antiquariaten – mutmaßlich, um sie als Rohdaten für Sprachmodelle zu nutzen. Der Hintergrund: Frei zugängliche Texte im Netz seien für das KI-Training weitgehend ausgeschöpft. Gefragt seien deshalb vor allem alte Fachbücher etwa aus Regionalgeschichte sowie den Sprach-, Rechts- und Wirtschaftswissenschaften. Nach dem Einscannen würden die Bände laut SRF mutmaßlich vernichtet – ein Vorgehen, mit dem sich das Unternehmen offenbar auf das im US-Recht gebräuchliche Fair-Use-Prinzip berufen wolle.

In den USA erlaubt das Fair-Use-Prinzip, urheberrechtlich geschütztes Material auch ohne Zustimmung des Rechteinhabers zu verwenden – vorausgesetzt, die Nutzung dient bestimmten Zwecken wie Kritik, Berichterstattung, Bildung oder Parodie und schmälert die wirtschaftlichen Interessen am Original nicht in unzulässiger Weise. Das Unternehmen weist die Vorwürfe laut SRF kategorisch zurück und verweist auf ein reguläres Recycling- und Handelsmodell.

Rechtlich ist die Lage komplex. In Deutschland sei das Einscannen der Bücher nicht zulässig, betont Koch. Ob es in den USA generell erlaubt sei, sei aus Sicht des Verbands noch nicht eindeutig geklärt. Zwar hätten Richter im vergangenen Jahr im Sinne des KI-Konzerns Anthropic geurteilt, dass eine angemessene Verwendung vorliege, wenn mit legal gekauften Büchern KI trainiert werde. „Das muss aber halt nicht zwingend jedes Gericht so sehen“, so Koch. Nachweisen ließen sich solche Verstöße bislang nur schwer, weil es keine Transparenzpflichten zur Quellennennung beim KI-Input gebe.

Die Branche ist bereits alarmiert

Dass die Rechtsfrage längst die Gerichte beschäftigt, zeigt eine Klage aus München: Als erster deutscher Verlag klagt die Penguin Random House Verlagsgruppe mit Sitz in der bayerischen Landeshauptstadt gegen OpenAI wegen Urheberrechtsverletzungen – bei der Kinderbuchreihe „Der kleine Drache Kokosnuss“.

Auch der Münchner Antiquar Bernhard Kitzinger bekam die Bestellwelle zu spüren. Über Wochen habe eine kanadische Firma rund 100 Bücher bei ihm geordert, Fachliteratur ab 1970 zu Preisen um die zehn Euro – eigentlich Ladenhüter. „So etwas habe ich noch nie erlebt“, sagt er dem „Merkur“. In Internetforen erfuhr er, dass es Kollegen ähnlich ergangen ist: „Wir sind alarmiert!“ Ihm ist unwohl bei dem Gedanken, was daraus folgen kann: Wenn KI-Unternehmen am Ende die Einzigen sind, die das Wissen aus den aufgekauften Büchern besitzen, dann entscheiden sie auch darüber, wer Zugang dazu hat – oder könnten die Inhalte im schlimmsten Fall einfach verändern.

Share. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Email
wochentlich.de
  • Website

Related Posts

Platz im Pflegeheim ist jetzt 300 Euro teurer – Eigenanteil steigt

14 Juli 2026

Gaby Köster spricht über Geldsorgen und ihre Pflegesituation

14 Juli 2026

Schlagerstar zeigt sich mit Rollator in München

14 Juli 2026
Leave A Reply Cancel Reply

Redakteurfavoriten

Streaming-Dienst denkt über radikalen Kurswechsel nach

14 Juli 2026

Platz im Pflegeheim ist jetzt 300 Euro teurer – Eigenanteil steigt

14 Juli 2026

Transfer von Edson Alvarez geplatzt? Alternative im Anflug

14 Juli 2026

US-Präsident Donald Trump wird plötzlich mit Krypto-Projekten reicher

14 Juli 2026

Neueste Beiträge

Barbara Schöneberger kassiert Abfuhr für ZDF-Talkshow von Markus Lanz

14 Juli 2026

Wetter mit 46 Grad? Jörg Kachelmann zerlegt Hitze-Prognose: „Schwachsinn“

14 Juli 2026

LaVita gewinnt mit teurem Vitamin-Saft

14 Juli 2026

Recent Posts

  • Was stärker werdende Schmerzen bedeuten können
  • Streaming-Dienst denkt über radikalen Kurswechsel nach
  • Platz im Pflegeheim ist jetzt 300 Euro teurer – Eigenanteil steigt
  • Transfer von Edson Alvarez geplatzt? Alternative im Anflug
  • US-Präsident Donald Trump wird plötzlich mit Krypto-Projekten reicher

Recent Comments

Es sind keine Kommentare vorhanden.
© 2026 wochentlich

Type above and press Enter to search. Press Esc to cancel.