Brentford-Transfer geplatzt

Kein Interessent mehr für Said El Mala: Was der FC jetzt plant


Aktualisiert am 07.06.2026 – 18:02 UhrLesedauer: 2 Min.

Said El Mala vom 1. FC Köln (Archivfoto): Der Verein plant nun mit dem 19-Jährigen. (Quelle: Celina Leiers/imago)

Der 1. FC Köln plant nach dem geplatzten Transfer mit Said El Mala – zumindest vorerst. Auch wenn Julian Nagelsmann für den Youngster keine Verwendung hat.

Beim 1. FC Köln herrscht erneut Verwunderung über Julian Nagelsmann. Nach der Verletzung des offensiven Außenbahnspielers Lennart Karl nominierte der Bundestrainer mit Assan Ouedraogo den sechsten zentralen Mittelfeldspieler für den deutschen WM-Kader nach.

Die Weltmeisterschaft 2026 findet also ohne Said El Mala statt. Der Grund: „Said hat zweieinhalb Wochen nicht trainiert, nur ein bisschen Läufe gemacht. Sein letztes Spiel war am 16. Mai“, sagte Nagelsmann am Samstag bei RTL. „Uns bringt kein Spieler was, den wir noch mal eine Woche heranführen müssen, sondern er muss sofort fit sein.“

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Kaderplanung nun wieder mit El Mala

Beim FC hieß es daraufhin hinter vorgehaltener Hand, dass auch Manuel Neuer sein letztes Spiel am besagten Tag im Mai gemacht habe und seitdem verletzt sei. Doch das ändert nichts daran, dass für El Mala der WM-Traum in diesem Jahr vorbei ist. Und für den FC der Traum, den Marktwert des Youngsters noch mal steigern zu können.

Nach der Absage an den FC Brentford bleibt El Mala – zumindest vorerst – in Köln. Weil es derzeit keine weiteren Anfragen gibt, mit denen sich die FC-Bosse beschäftigen müssten, liegt nun der Fokus in der Kaderplanung auf anderen Baustellen. Sportchef Thomas Kessler plant ab sofort wieder mit El Mala und treibt die ersten Transfers entsprechend voran.

Sieben Abgänge fix, ein Verkauf steht bevor

Nachdem der FC mit Jakub Kaminski und Tom Krauß zwei bisherige Leihspieler fest verpflichtet hat, soll auch Jahmai Simpson-Pusey bleiben. Der Engländer ist nun Kölns oberste Priorität. Trotz einer Kaufoption verhandeln die Geißböcke mit Manchester City, um den Preis noch einmal zu drücken.

Thomas Kessler vom 1. FC Köln (Archivfoto): Kann er Said El Mala im Geißbockheim halten? (Quelle: IMAGO/Herbert Bucco/imago)

Dann soll der Neubau des Kaders mit externen Neuzugängen beginnen. Inzwischen deutet sich an, dass rund ein Dutzend neuer Spieler kommen könnte, sofern das Budget reicht. Von sieben Spielern hat man sich bereits getrennt, Denis Huseinbasic steht zudem vor einem Transfer zum SC Braga. Weitere Spieler sollen folgen, insbesondere Talente, die für ein Jahr verliehen werden sollen, weil sie beim FC nur wenig Spielzeit bekommen dürften.

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