„Ich billige das absolut nicht“

Sängerin Katy Perry wütet gegen Trump-Regierung

25.07.2026 – 21:53 UhrLesedauer: 2 Min.

Katy Perry: Die Sängerin will ihre Musik schützen. (Quelle: Gene J. Puskar/dpa)

Ihr Song „Firework“ taucht im TikTok-Account des Weißen Hauses auf. Es geht um den Iran-Krieg. Katy Perry reagiert prompt und zeigt sich entsetzt und wütend.

Das Weiße Haus hat mit der Unterlegung eines TikTok-Clips mit einem Song von Katy Perry den Superstar verärgert. Die US-Sängerin schrieb auf der Plattform X, sie sei entsetzt und wütend darüber, dass ihr Lied „Firework“ (dt. Feuerwerk) als Hintergrundmusik für Aufnahmen von Militärschlägen verwendet worden sei.

„Ich habe dem nicht zugestimmt, ich wurde nicht gefragt, und ich billige das absolut nicht.“ Ihre Musik sei dazu da, um Menschen zusammenzubringen – nicht, um Krieg zu verherrlichen. Auf dem TikTok-Account des Weißen Hauses zeigt der Clip Aufnahmen einer Explosion unterlegt mit einer Sequenz des Popsongs. Dazu heißt es: „Der Iran ist gewarnt worden.“

Weißes Haus wegen Musikauswahl mehrfach kritisiert

Perry schrieb in ihrem Post, sie habe das Lied als Hymne der Hoffnung, Heilung und der inneren Stärke für Menschen, die ihre dunkelsten persönlichen Momente erleben, geschrieben. Es sei ein völliger Verrat an allem, wofür das Lied stehe, kritisierte die 41-Jährige das Vorgehen des Weißen Hauses.

Die US-Regierung hatte in der Vergangenheit bereits mehrfach Kritik von Musikern auf sich gezogen, nachdem deren Songs für Social-Media-Clips genutzt worden war. Im vergangenen Dezember hatte das Weiße Haus ein Video, in dem die Festnahme von Migranten gezeigt wird, mit einem Song von Sabrina Carpenter hinterlegt. Die Sängerin zeigte sich verärgert und bezeichnete den Clip als „bösartig und widerwärtig“.

Ariana Grande forderte Donald Trump auf, ihre Songs nicht mehr zu verwenden. In den vergangenen Jahren waren unter anderem auch die Rolling Stones, Rihanna, Pharrell Williams, Phil Collins, Guns N‘ Roses, R.E.M., Céline Dion, Beyoncé, The White Stripes, Bad Bunny, Alphaville und Kesha dagegen vorgegangen.

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