Brauchtum
Bayern hat eine neue Bierkönigin
22.05.2026 – 06:06 UhrLesedauer: 2 Min.
Bayern hat eine neue Bierkönigin und selbst Vizeministerpräsident Hubert Aiwanger fällt vor ihr auf die Knie. Was die 33-Jährige dafür mitbringen musste.
Bayern hat eine neue Repräsentantin seiner Bierkultur: Katharina Kastenmüller aus Dietramszell wurde in München zur 15. Bayerischen Bierkönigin gekürt. Einem besonderen Moment durfte die 33-Jährige dabei gleich zu Beginn beiwohnen, denn der stellvertretende Ministerpräsident Hubert Aiwanger (Freie Wähler) ging vor ihr auf die Knie.
Kastenmüller, von Beruf Betriebswirtin und Friseurmeisterin, nahm nach ihrem Sieg auf einem goldenen Thron mit roten Kissen Platz. Im Finale hatte sie sich gegen drei Mitbewerberinnen durchgesetzt: die 28-jährige Augsburger Lehramtsstudentin Alana Rebecca Grimminger, die 23-jährige Brauerin Franziska Hoffmann aus der Oberpfalz sowie die 25-jährige Niederbayerin Lea Hopfensberger.
Erst Online-Voting, dann Jury und Publikum
Die vier Finalistinnen hatten sich zunächst in einem Online-Voting gegen weitere Bewerberinnen behauptet. In der Endrunde stellten sie sich dann auf der Bühne sowohl dem Publikum im Saal als auch einer Jury, die endgültige Entscheidung fiel durch eine Kombination aus beiden Stimmen.
Kastenmüller tritt nun die Nachfolge von Anna Winkler an, einer Sales-Managerin einer Brauerei aus Mainbernheim in Unterfranken, die das Amt ein Jahr lang innehatte.
Seit 2009 wählt der Brauerbund seine Königin
Der Bayerische Brauerbund kürt die Bierkönigin bereits seit 2009. „Sie soll Lust auf wohldosierten Biergenuss machen und die Menschen über die Einzigartigkeit des Bayerischen Bieres und die Besonderheiten der bayerischen Brauwirtschaft informieren“, heißt es auf der Homepage des Verbandes.
Die Anforderungen an die Kandidatinnen sind dabei durchaus vielfältig: Sie müssen am Wahlabend mindestens 21 Jahre alt sein sowie in Bayern aufgewachsen sein oder bayerische Wurzeln haben. Gefragt sind laut Brauerbund außerdem „Begeisterung für Bayerns Bierkultur“, „Kontakt- und Kommunikationsfreude“ sowie „gute Englischkenntnisse“. Weiterhin wird eine „versierte Präsenz in sozialen Netzwerken“ erwartet – und „zeitliche Flexibilität für die Teilnahme an zahlreichen Terminen, die auch unter der Woche stattfinden können“.
