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Panorama

Karlstein am Main: Akku-Hersteller in Flammen: hohe Rauchsäule

wochentlich.deBy wochentlich.de16 Juni 2026Keine Kommentare2 Mins Read
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Karlstein am Main: Akku-Hersteller in Flammen: hohe Rauchsäule
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Feuerwehr über Stunden im Einsatz

Akku-Hersteller in Flammen – riesige Rauchsäule


Aktualisiert am 16.06.2026 – 07:28 UhrLesedauer: 2 Min.

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Flammen und Rauch im Industriegebiet von Karlstein am Main: Die Feuerwehr war über Stunden mit den Löscharbeiten beschäftigt. (Quelle: Facebook/Feuerwehr Gemeinde Karlstein)

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In einer kleinen Gemeinde am Main geht ein Notruf bei der Feuerwehr ein. Wenig später wissen die Retter: Dieser Einsatz wird aufwendig und kräftezehrend.

Ein Großbrand im Landkreis Aschaffenburg hat die Feuerwehr der 7.000-Einwohner-Gemeinde Karlstein am Main am Samstag über Stunden beschäftigt. Wie die Feuerwehr auf Facebook mitteilte, waren insgesamt rund 25 Paletten mit Lithium-Ionen-Akkus in Brand geraten. Das Feuer brach in einem Industriekomplex eines Akku-Herstellers aus, wie Bayerischer Rundfunk und „Main-Echo“ berichteten.

Die Feuerwehr leitete nach eigenen Angaben umgehend Maßnahmen zur Brandbekämpfung ein. „Durch die enorme Hitzeentwicklung und die hohe Brandintensität bestand die Gefahr, dass die Flammen auf ein angrenzendes Feld sowie zwei nahegelegene Zelte mit weiteren gelagerten Akkus übergreifen könnten“, schilderten die Einsatzkräfte auf Facebook. Durch das schnelle Eingreifen habe man einen „deutlich größeren Schaden“ verhindern können.

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Akkus in Flammen: „Gefahr einer erneuten Entzündung“

Meterhohe Rauchsäule über Karlstein: Der Brand brach in einem Akku-Zentrum aus.Vergrößern des Bildes
Meterhohe Rauchsäule über Karlstein: Der Brand brach in einem Industriekomplex aus. (Quelle: Facebook/Feuerwehr Gemeinde Karlstein)

Eine besondere Herausforderung seien die Nachlöscharbeiten gewesen. „Aufgrund der Eigenschaften von Lithium-Ionen-Akkus besteht auch nach dem eigentlichen Löscherfolg die Gefahr einer erneuten Reaktion oder Entzündung.“ Um dies zu verhindern, sei ein Teleskoplader des Landkreises zum Einsatz gekommen. Mit dessen Greifer seien die durch die Hitze miteinander verschmolzenen Akku-Packs aufgenommen und in speziell präparierte Container gelegt worden.

„Anschließend wurden die Container mit Wasser geflutet, um die Akkus kontrolliert ausreagieren zu lassen und eine Wiederentzündung auszuschließen. Dieses Vorgehen ist bei Bränden von Lithium-Ionen-Akkus ein bewährtes Mittel, um verbleibende Reaktionsprozesse sicher zu beenden“, schilderte die Feuerwehr.

Insgesamt waren in dem Industriekomplex in Karlstein am Main rund 70 Feuerwehrleute im Einsatz. Nach insgesamt sechs Stunden war der Einsatz beendet. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an.

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