„Jetzt mach‘ mal Stopp“

Kompany bekommt Genesungswünsche von Alt-Kanzlerin Merkel

30.10.2026 – 16:52 UhrLesedauer: 2 Min.

Angela Merkel (Archivbild): Die Alt-Kanzlerin wünscht Kompany gute Besserung und erklärt, woher sie ähnliche Belastungen kennt. (Quelle: Andreas Gebert/reuters)

In einem TV-Gespräch gibt Angela Merkel Einblicke in ihr neues Leben. Dabei äußert sich auch zu einem aktuellen Schicksalsschlag im deutschen Fußball.

Bayern-Trainer Vincent Kompany ist zwar schon auf dem Weg der Besserung, muss sich aber noch länger ausruhen. Die bei ihm diagnostizierte Hirnhautreizung hat den 40-Jährigen zu einer Auszeit gezwungen.

Der belgische Star-Trainer erhielt Zuspruch und Genesungswünsche aus allen Ecken des Profi-Fußball. Nun auch aus der Politik: In einem Interview mit Johannes B. Kerner hat Angela Merkel ihr Mitgefühl ausgedrückt.

Das Interview, das am Freitagabend (30. Oktober) bei MagentaTV ausgestrahlt wird, soll eigentlich einen Einblick in Merkels Leben nach der Kanzlerschaft gewähren. Dabei kam sie auch auf Bayern-Trainer Kompany zu sprechen.

Vincent Kompany (Archivbild): Der Bayern-Trainer befindet sich gerade im Krankenstand, soll aber schon auf dem Weg der Besserung sein. (Quelle: Tom Weller/dpa)

Angela Merkel fühlt mit Vincent Kompany

Kompany war am vergangenen Freitag beim Training der Bayern-Amateure zusammengebrochen, ein Notarzt musste alarmiert werden. Zuvor hatte der Belgier bereits mit einer Erkrankung zu kämpfen gehabt, die er selbst als „ziemlich saftigen Virus“ beschrieben hatte. Als Ursache für den Zusammenbruch stellte sich eine Hirnhautreizung heraus. Er wurde nach knapp einer Woche aus dem Krankenhaus entlassen und sei auf dem Weg der Besserung.

Stress und Anspannung sind auch für die Alt-Kanzlerin keine Fremdwörter: Im Mai beschrieb sie den Job als Kanzlerin beim „WDR“ als „permanent am Krisentisch sitzen.“ Auf diese Erfahrungen kommt sie auch im Gespräch mit Johannes B. Kerner zu sprechen und erinnert sie an eigene Erfahrungen.

Angela Merkel schaut mit David Cameron und Barack Obama (Archivbild) das Champions League Finale. Damals spielte der FC Bayern gegen den FC Chelsea. (Quelle: Everett Collection/imago-images-bilder)

„Jetzt mach‘ mal Stopp“: Warnsignal ihres Körpers

Im Sommer 2019 zitterte sie mehrfach bei offiziellen Empfängen. Rückblickend vermutet sie, dass innere Anspannung dabei eine Rolle gespielt habe. Möglicherweise hätten sie damals der Tod ihrer Mutter und der bevorstehende Abschied aus dem Amt belastet. Heute sieht sie darin ein körperliches Warnsignal: „Jetzt mach‘ mal Stopp“, so beschreibt sie es.

Merkel ist bekannt für ihre Fußballbegeisterung. Über den Trainer des FC Bayern München äußert sie sich im Interview ausdrücklich positiv: „Ich schätze die Arbeit von Vincent Kompany unglaublich, auch seine klare Haltung, was Diskriminierung und vieles anbelangt.“

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