Luna Jordan wurde 25 Jahre alt
Jürgen Vogel spricht erstmals über Tod seiner Serientochter
19.10.2026 – 19:12 UhrLesedauer: 2 Min.
Luna Jordan starb im Mai überraschend. Nun bricht ihr „Jenseits der Spree“-Kollege Jürgen Vogel sein Schweigen – und erklärt, warum er so lange gewartet hat.
Monatelang hatte Jürgen Vogel öffentlich nichts zum Tod seiner Serienkollegin Luna Jordan gesagt. Auf Facebook teilte der Schauspieler jetzt ein Video, in dem er über den Verlust spricht.
Vogel spielte seit dem Serienstart der ZDF-Krimireihe „Jenseits der Spree“ im Jahr 2021 an der Seite von Jordan. Sie verkörperte Stella, die Tochter seiner Figur Robert Heffler. Sechs Jahre hätten sie miteinander verbringen dürfen, sagt Vogel in dem Video.
Sein langes Schweigen begründet der 58-Jährige so: „Ich finde, dass viele Dinge auch privat sind und etwas, was nicht so einfach ist, darüber zu sprechen.“ Gleichzeitig wollte er einem Missverständnis entgegenwirken: „Ich wollte aber auch nicht, dass der Eindruck entsteht, dass wir das alles so aus unserem Herzen und unserem Leben streichen. Das ist auf keinen Fall der Grund.“ Jeder habe eine bestimmte Art zu trauern, so Vogel.
Jürgen Vogel: „Wir vermissen Luna ganz doll“
Der Schauspieler betont, nicht nur für sich selbst zu sprechen: „Ich möchte nur sagen, und da glaube ich spreche ich für alle, die mit Luna zusammengearbeitet haben, dass wir natürlich alle Luna ganz doll vermissen. Von Herzen.“ Man müsse damit leben, dass es so ist, wie es ist.
Vogels Video erschien zeitgleich mit dem Start der neuen Staffel im ZDF. In der ersten Folge mit dem Titel „Kontrollverlust“ steht gleich am Anfang eine Einblendung zum Gedenken an Luna Jordan. In der Handlung bekommt ihre Figur Stella einen Abschied: Sie verlässt die Serie mit einer Reise nach Südamerika. Der Sender nannte das einen „leisen Abschied, der Mut macht“. Die Staffel besteht aus acht Folgen und läuft jeweils freitags um 20.15 Uhr.
Jordan wurde 25 Jahre alt, war aber bereits in mehreren Produktionen zu sehen. Dazu zählen unter anderem der „Polizeiruf 110“ und die Serie „Euphorie“. Für das Drama „Fuchs im Bau“ erhielt sie 2022 den Österreichischen Filmpreis. Eine Rolle in der Beatles-Serie „Hamburg Days“ war bereits geplant: Dort sollte sie die Fotografin Astrid Kirchherr spielen, nun übernimmt Lea Drinda.
Noch einmal ist Jordan ab dem 23. Oktober in einer ZDF-Produktion zu sehen. In der sechsteiligen Serie „Wake Up“ spielt sie Emilia, die eine Angsttherapie macht und dabei eine ungewöhnliche Erfahrung erlebt. Das ZDF stellt die Folgen ab 10 Uhr in der Mediathek bereit, ZDFneo sendet ab dem 28. Oktober um 21.45 Uhr.
