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Jeder Fünfte in Dortmund von Armut bedroht

wochentlich.deBy wochentlich.de30 April 2024Keine Kommentare1 Min Read
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Jeder Fünfte in Dortmund von Armut bedroht
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In Dortmund steigt das Armutsrisiko weiter an und erreicht einen Spitzenwert im NRW-Vergleich. Besonders betroffen sind Alleinerziehende und Alleinlebende.

Rund 3,3 Millionen Menschen in Nordrhein-Westfalen waren im Jahr 2023 armutsgefährdet. Als armutsgefährdet gilt, wer weniger als 60 Prozent des mittleren bedarfsgewichteten Haushaltseinkommens der Bevölkerung zur Verfügung hat.

Zur Messung der relativen Einkommensarmut wird die Armutsgefährdungsquote herangezogen. Sie gibt an, bei wie viel Prozent der Bevölkerung die Teilhabemöglichkeit an dem üblichen gesellschaftlichen Lebensstandard durch Unterschreiten der oben genannten Einkommensgrenze nicht hinreichend gesichert ist.

Alleinerziehende besonders von Armut betroffen

Die höchste Armutsgefährdungsquote wurde von den Statistikern des Landesbetriebes IT.NRW mit 22,1 Prozent für den Raum Dortmund berechnet. Das ist eine Zunahme vom 1,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. NRW-weit waren 18,3 Prozent der Menschen 2023 von Armut bedroht.

Etwas mehr als die Hälfte aller armutsgefährdeten Personen in NRW lebten in Haushalten ohne minderjährige Kinder (1,8 Millionen). Alleinlebende waren mit einem Anteil von 29,0 Prozent am häufigsten von Armut bedroht. Personen, die mit einer weiteren Person im Haushalt lebten, waren hingegen nur in 9,4 Prozent der Fälle armutsgefährdet.

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