„Wirkung über den Basketball“

Jason Collins mit 47 Jahren an Gehirntumor gestorben

Aktualisiert am 13.05.2026 – 14:12 UhrLesedauer: 1 Min.

Ex-NBA-Spieler Jason Collins hatte als erster Basketballer seine Homosexualität öffentlich gemacht. (Archivbild) (Quelle: Michael Nelson/dpa/dpa-bilder)

Der erste offen schwule NBA-Spieler der Geschichte ist tot. Jason Collins hatte die Schwere seiner Erkrankung erst im vergangenen Dezember öffentlich gemacht – und sich danach einer experimentellen Therapie unterzogen.

Die NBA trauert um Jason Collins. Der frühere Basketballprofi ist im Alter von 47 Jahren an einem Gehirntumor gestorben. Collins hatte 2013 als erster Spieler der nordamerikanischen Liga seine Homosexualität öffentlich gemacht.

Seinen Tod gab seine Familie bekannt. Nach seiner Diagnose hatte sich Collins in Singapur einer experimentellen Therapie unterzogen, die kurzfristig Besserung brachte. Doch der Krebs kehrte zurück.

Collins spielte 13 Jahre in der NBA

Die Familie schrieb: „Jason hat das Leben vieler Menschen auf unerwartete Weise verändert und war eine Inspiration für alle, die ihn kannten und für diejenigen, die ihn aus der Ferne bewunderten.“

Collins spielte zwischen 2001 und 2014 in der NBA. Er begann seine Karriere bei den New Jersey Nets. Zum Abschluss seiner Laufbahn kehrte er zum Team zurück – das inzwischen unter dem Namen Brooklyn Nets in New York spielte.

NBA-Chef Adam Silver erklärte, Collins‘ „Wirkung und Einfluss reichten weit über den Basketball hinaus, da er dazu beitrug, die NBA, die WNBA und die Sportwelt insgesamt für künftige Generationen inklusiver und offener zu gestalten“.

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