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Sport

Japan lässt Tunesien keine Chance – Trainereffekt verpufft

wochentlich.deBy wochentlich.de21 Juni 2026Keine Kommentare3 Mins Read
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Japan lässt Tunesien keine Chance – Trainereffekt verpufft
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Fußball-WM, Gruppe F

Japan spielt furios auf – das nächste Team ist raus


Aktualisiert am 21.06.2026 – 08:04 UhrLesedauer: 2 Min.

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Die Japaner bejubeln den deutlichen Sieg über Tunesien. (Quelle: IMAGO/Miguel Sierra)

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Während Japan seinen ersten Sieg bei der WM eingefahren hat, ist das Aus für Tunesien fix. Auch ein neuer Trainer konnte daran nichts ändern.

Die japanische Nationalmannschaft hat am zweiten Spieltag der Gruppe F die tunesische Auswahl klar mit 4:0 (2:0) bezwungen. Für Japan trafen Daichi Kamada (4. Minute), Ayase Ueda (31., 84.) per Doppelpack sowie Junya Ito (69.).

Japan hat nun vier Punkte auf dem Konto und bleibt Tabellenführer Niederlande auf den Fersen. Für Tunesien hingegen wird das Turnier nach der Vorrunde vorbei sein. Daran konnte auch ein Trainerwechsel nach der 1:5-Auftaktpleite gegen Schweden nichts ändern. Hervé Renard übernahm den Job von Sabri Lamouchi.

So lief das Spiel

Renard habe nach der Kontaktaufnahme durch den tunesischen Verband „keine Sekunde gezögert“, hatte der Trainer, der bei Weltmeisterschaften schon Marokko (2018) und Saudi-Arabien (2022) betreut hatte, vor der Partie gesagt. Er sei jedoch „kein Zauberer“, betonte der Franzose, der von Medien als „internationaler Feuerwehrmann“ bezeichnet wurde.

Sein Team begann äußerst verunsichert. Japans Stürmer Ueda ging schon in der 1. Minute nach einem Kontakt von Frankfurts Ellyes Skhiri im Strafraum zu Boden, Schiedsrichter Istvan Kovacs ließ aber weiterlaufen – Glück für Tunesien. Doch die Japaner haderten nicht lange und gingen in Führung: Nach einem Querpass von der linken Seite lenkte Kamada den Ball mit der Hacke ins Tor (4.).

Hervé Renard: Auch er hat mit Tunesien eine deutliche Niederlage kassiert.Vergrößern des Bildes
Hervé Renard: Auch er hat mit Tunesien eine deutliche Niederlage kassiert. (Quelle: IMAGO/Kenjiro Matsuo)

Und Japan blieb brandgefährlich. Erst klärte Dylan Bronn in höchster Not (9.), dann kratzte Tunesiens Torhüter Aymen Dahmen einen abgefälschten Schuss überragend von der Linie (10.). Der Ball war um Millimeter noch nicht mit vollem Umfang im Tor. In der Folge beruhigte sich die Partie. Die Tunesier, bei denen Rani Khedira von Union Berlin auf der Bank saß, hielten stärker dagegen – kassierten durch einen Distanzschuss von Ueda aber das 0:2 (31.).

Ein Aufbäumen von Renards Team blieb in der Folge aus. Japan kontrollierte die Partie auch nach dem Seitenwechsel ohne Probleme, hatte viel Ballbesitz und ließ defensiv kaum etwas zu. Gefährliche Torraumszenen blieben in der zweiten Halbzeit lange aus. Junya Ito (69.) sorgte nach einem Steilpass für die Entscheidung, Ueda (84.) besorgte den Endstand.

In Gruppe F geht es am letzten Spieltag um den Gruppensieg. Die Niederlande gewannen mit 5:1 gegen Schweden, erzielten ein Tor mehr als Japan und gehen somit als Tabellenführer in den entscheidenden Spieltag.

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