Ärger in Urlaubsort
„Unverantwortlich“: Bürgermeister schimpft über Foto-Aktion
Aktualisiert am 10.08.2026 – 14:49 UhrLesedauer: 1 Min.
Der ungewöhnliche Versuch einer Italien-Urlauberin, ein spektakuläres Foto zu machen, löst Aufregung und Kopfschütteln aus. Der Bürgermeister appelliert nun an die Touristen.
Offenbar auf der Jagd nach dem perfekten Motiv hat sich eine Urlauberin in Italien in Lebensgefahr gebracht: Die Touristin kletterte an einer steilen Felswand im süditalienischen Polignano a Mare ohne jegliche Sicherung. Videos, die seit mehreren Tagen in den sozialen Medien kursieren, zeigen, wie die Frau den Halt verliert und zeitweise Mühe hat, sich zu halten. Die Szenen spielten sich oberhalb der beliebten Bucht Lama Monachile in Apulien ab.
Die Aufnahmen wurden von Badegästen und anderen Touristen gemacht, die das Geschehen von der Bucht und den umliegenden Felsen aus beobachteten. Wie unter anderem die italienische Zeitung „Corriere della Sera“ berichtete, konnte sich die Frau schließlich ohne Hilfe von Rettungskräften aus ihrer misslichen Lage befreien.
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Bürgermeister appelliert an Italien-Touristen
Der Bürgermeister von Polignano a Mare, Vito Carrieri, reagierte in einem Facebook-Posting verärgert: „Auf felsigen Wänden klettern ist weder eine Heldentat noch eine Touristenattraktion: Es ist ein extrem gefährliches Verhalten“, sagte er. Und fügte hinzu: „Die Schönheit von Polignano kann nicht in eine Bühne für unverantwortliches Verhalten verwandelt werden. Wir bitten jeden, die Einwohner und die Touristen, die Regeln zu respektieren.“
Immer wieder geraten Italien-Touristen in die Schlagzeilen, weil sie für spektakuläre Fotos Risiken wie tödliche Stürze an beliebten Aussichtspunkten eingehen oder Schäden an Kunstwerken verursachen.
