Urlauber leblos in Kajak gefunden
Drama um deutschen Paddler in Italien
05.05.2026 – 10:11 UhrLesedauer: 2 Min.
Ein deutsches Paar macht Urlaub in Italien, der Mann geht auf eine Paddeltour. Als er nicht wiederkommt, meldet seine Frau ihn als vermisst. Eine stundenlange Suche beginnt.
In Süditalien ist ein 71 Jahre alter Deutscher bei einer Paddeltour gestorben. Wie die Feuerwehr mitteilte, fanden Einsatzkräfte seine Leiche am Montag in einem umgekippten Kajak an der Mündung des Flusses Capodifiume bei Capaccio Paestum in der Provinz Salerno, rund 75 Kilometer südlich von Neapel.
Der Mann hatte Berichten zufolge mit seiner Frau Urlaub in der für archäologische Stätten bekannten Region gemacht. Am Sonntag wollte er allein auf den Gewässern der Umgebung eine Paddeltour in Richtung Mittelmeer unternehmen. Als er am Abend nach mehreren Stunden immer noch nicht wieder da war, alarmierte seine Frau die Behörden und meldete ihn als vermisst.
Wie die italienische Nachrichtenagentur Ansa berichtete, dauerte die Suchaktion die ganze Nacht. Erst im Morgengrauen fanden die Einsatzkräfte das umgekippte Kanu des Mannes: Darin lag sein lebloser Körper. Das Gesicht des Urlaubers wies zahlreiche Verletzungen auf.
Vermutet wird, dass der 71-Jährige auf dem Fluss mit seinem Kajak kenterte, kopfüber von der Strömung mitgerissen wurde und gegen Steine im Flussbett prallte.
Die Staatsanwaltschaft gab eine Obduktion in Auftrag. Damit soll geklärt werden, ob der Urlauber durch einen Unfall starb und ertrank – oder ob er möglicherweise zuvor schon durch ein gesundheitliches Problem ums Leben kam und erst dann kenterte. Zur Herkunft des Deutschen machten die italienischen Behörden zunächst keine genaueren Angaben.
