Keeley Hawes, Julian Rhind-Tutt: 2013 wurde ein Hitchcock-Klassiker neu verfilmt. (Quelle: PR-bilder)
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Ein britischer Literaturklassiker und ein Hitchcock-Kultfilm: Der Mystery-Thriller von 2013 tritt in große Fußstapfen und wählt einen neuen Ansatz.
Ein Zug aus den Dreißigerjahren fungiert als Schauplatz für „The Lady Vanishes“. Dabei spielt die Neuverfilmung vor allem mit beklemmendem Realitätsverlust und unzuverlässigen Figuren.
Darum geht es in „The Lady Vanishes – Eine Dame verschwindet“
Es soll eine ganz normale Zugfahrt nach London sein. Die junge Iris (Tuppence Middleton) lernt im Zug die betagte Miss Froy (Selina Cadell) kennen und unterhält sich lange mit ihr. Als sie kurz darauf einfach verschwindet, ist Iris schockiert. Doch das Drama fängt gerade erst an, denn kein anderer Passagier scheint Miss Froy je im Zug gesehen zu haben.
So sehenswert ist „The Lady Vanishes – Eine Dame verschwindet“
Der Mystery-Thriller von 2013 wurde von der britischen BBC fürs Fernsehen produziert. Die Filmdatenbank „IMDb“ bewertet den Film mit 6,1 von 10 Sternen. Auf der Bewertungsplattform „Rotten Tomatoes“ vergeben Zuschauer 42 Prozent. „The Lady Vanishes – Eine Dame verschwindet“ läuft am Sonntag, den 1. November, um 20.15 Uhr bei 3sat. Alternativ kann der Film über Magenta TV geliehen oder gekauft werden.
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Neue Adaption eines Klassikers
Der Film basiert auf dem Literaturklassiker „The Wheel Spins“ von Ethel Lina Whites aus dem Jahr 1936 und wurde 2013 nicht zum ersten Mal für die Leinwand adaptiert. Bereits 1938 erschien unter dem heute bekannteren Namen „The Lady Vanishes“ eine erste Verfilmung. Kein geringerer als Kult-Regisseur Alfred Hitchcock hatte sich damals den Stoff vorgenommen. Allerdings veränderte er die ursprüngliche Vorlage maßgeblich.
Die neue Verfilmung von 2013 bleibt insgesamt näher am literarischen Original. Dadurch setzt sich der Film auch von der Hitchcock-Version ab und setzt vermehrt auf düstere Atmosphäre statt britischen Humor. Dennoch hatte die Version von 2013 es schwer, den omnipräsenten Hitchcock-Vergleich zu umgehen.
Eine ganze Filmcrew im Zugabteil
Die Neuverfilmung von 2013 wurde in Budapest gedreht. Um den Flair einer Zugfahrt in den 1930ern herzustellen, wurde ein historisch detailgetreuer Zug in den Filmstudios gebaut, wobei der Regisseur Diarmuid Lawrence darauf bestand, dass auch die Größenmaßstäbe originalgetreu gehalten wurden.
Gegenüber der produzierenden BBC sagte er später, dass genau diese Detailtreue später zur Herausforderung wurde: „Wir haben sogar das Problem bewältigt, mehrere Schauspieler, Ton-Spezialisten und Kamera-Leute alle gleichzeitig in den Zug zu bekommen, ohne dabei das Äquivalent einer Massenkarambolage zu erzeugen.“
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