Mehrere Flüge betroffen
Flughafen Frankfurt: Fluggesellschaft meldet Insolvenz an
Aktualisiert am 10.10.2026 – 17:54 UhrLesedauer: 2 Min.
Die rumänische Airline Animawings muss den Flugbetrieb vorübergehend einsteigen. Betroffen sind auch Passagiere am Frankfurter Flughafen.
Eine Flugverbindung am Flughafen Frankfurt steht vor dem Aus: Die rumänische Fluggesellschaft Animawings hat Insolvenz angemeldet und befindet sich derzeit in einem entsprechenden Verfahren. Dadurch wurden zahlreiche Flüge der Airline annulliert. Betroffen davon ist auch die Verbindung vom Flughafen Frankfurt nach Cluj-Napoca, die Animawings bislang anbietet.
Das gerichtliche Sanierungsverfahren wurde bereits Ende September beantragt. In dessen Folge wurden alle Flüge vom 2. bis 25 Oktober annulliert. Die Airline kündigte den Fluggästen an, dass diese per E-Mail über Stornierungsmöglichkeiten informiert werden sollen. Betroffen sind unter anderem auch Flugverbindungen vom Flughafen München.
Flughafen Frankfurt: Airline Animawings meldet Insolvenz an
Animawings ist eine vergleichsweise kleine rumänische Fluggesellschaft. Das Unternehmen verfügt über sechs Airbus A220 und zwei Airbus A320. Als einen der Hauptgründe für die finanziellen Schwierigkeiten für die Airline in einem Statement technische Probleme an den Flugzeugen an. Hinzu kämen gestiegene Betriebskosten und ein generell wirtschaftlich schwieriges Umfeld.
„Animawings setzt den Betrieb und die Aufrechterhaltung seiner Flugdienste fort. In den kommenden Tagen wird der Flugplan entsprechend der verfügbaren Betriebskapazität angepasst“, heißt es in einem weiteren Statement der Airline. Zum Winterflugplan sollen wieder verschiedene Verbindungen angeboten werden.
Zahlreiche Flüge gestrichen: Airline fliegt vorerst nicht mehr nach Frankfurt
Inwiefern auch die Flugverbindungen nach Deutschland fortgesetzt werden, ist derzeit allerdings noch nicht bekannt. Die Fluggesellschaft erklärte, dass Anfragen zu Flügen, sowie Stornierungen nacheinander anhand des Flugdatums abgearbeitet würden. Durch das hohe Aufkommen an Anfragen könne es bei der Beantwortung zu Verzögerungen kommen.
Fluggäste, die Verbindungen nach dem 25. Oktober gebucht haben, sollten ihre Flüge vor dem Abflug zeitnah prüfen. Durch die Umstrukturierungen innerhalb des Unternehmens könne es zu Anpassungen bei den Flugzeiten kommen.