„Was muss man noch machen?“
Münchner sucht neue Wohnung – mit verrückter Flugzeug-Aktion
30.08.2026 – 12:29 UhrLesedauer: 2 Min.
Weil er in München eine bezahlbare Wohnung sucht, lässt sich ein Content Creator etwas Besonderes einfallen. Dafür scheut er keine Kosten.
Eine Wohnung in München zu finden, ist schwierig – vor allem, wenn sie auch noch bezahlbar sein soll. Das muss aktuell auch Content-Creator und Radiomoderator Thomas „Thommy“ Berglmeir erfahren. Seit wenigen Wochen hält er nach einer neuen Bleibe in München Ausschau, nachdem er nach einem Streit mit seinem Vermieter aus seiner WG ausgezogen ist.
Gemeinsam mit seiner Freundin sucht er eine Zwei- bis Dreizimmerwohnung, vorzugsweise im Bereich Sendling-Westpark, für maximal 1.500 Euro. Dabei geht Berglmeir einen ungewöhnlichen Weg: Statt sich durch Wohnungsanzeigen im Internet und in Zeitungen zu forsten, versucht er mit besonderen Aktionen in der Öffentlichkeit, die Aufmerksamkeit potenzieller Vermieter auf sich zu ziehen.
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Die Idee hat er sich von seinem Kumpel Tobias Nickel abgeschaut. Der ist ebenfalls auf Social Media aktiv und fand auf diesem Weg im vergangenen Jahr seine Traumwohnung am Gärtnerplatz. Nachdem Berglmeir bereits mit einem Bett auf dem Marienplatz unterwegs war, einen Werbespot fürs Kino gedreht und eine Durchsage in einem Einkaufszentrum gemacht hatte, startete er am Samstag seine bislang spektakulärste Aktion.
Billig war die Aktion nicht: Mehr als 6.000 Euro gibt Berglmeir aus
Am Vormittag ließ Berglmeir zwei Stunden lang ein Flugzeug mit einem „Suche Wohnung“-Banner über München fliegen. Er und Nickel begleiteten die Aktion aus einem Helikopter. Ob sich die ungewöhnliche Aktion auszahlt, wird sich zeigen. Aufmerksamkeit erregte Berglmeir damit aber auf jeden Fall: Etliche Nutzer posteten auf Instagram Videos, auf denen das Flugzeug zu sehen ist.
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Billig war die Aktion allerdings nicht. Mehr als 6.000 Euro gab Berglmeir nach eigener Aussage dafür aus. „Ich mach‘ das deswegen, weil ich nicht nur hoffe, dadurch meine Traumwohnung zu finden, sondern vor allem um auf das Thema – die Wohnungsnot in München – aufmerksam zu machen“, erklärte er auf Instagram. Ganz nach dem Motto: „Was muss man noch alles machen, um eine bezahlbare Wohnung in München zu finden?“
