Die Polizei war nach Angaben vor Ort am Freitagabend im Einsatz und steht in Kontakt mit dem Verband, um den Vorfall aufzuklären. Weitere Details zum Umfang des Diebstahls oder möglichen Tätern lagen zunächst nicht vor. Für die Three Lions kommt der Vorfall zu einem ungünstigen Zeitpunkt: England startet am Mittwochabend (22.00 Uhr MESZ/ZDF und MagentaTV) in die WM und trifft zum Auftakt in Dallas auf Kroatien.
Infantino verärgert Italien mit Scherz
Fifa-Präsident Gianni Infantino hat mit einer scherzhaft gemeinten Bemerkung über Italiens große WM-Misere Kritik im Land des viermaligen Fußball-Weltmeisters ausgelöst. Im Interview des brasilianischen Senders CazéTV machte sich Infantino über das erneute Scheitern der italienischen Nationalmannschaft in der WM-Qualifikation lustig, als er über eine mögliche Aufstockung der WM auf 64 Teams grinsend sagte: „Vielleicht qualifiziert sich Italien bei einer WM mit 64 Teams – oder wir gehen sogar hoch auf 228 Teams.“ Insgesamt hat die FIFA nur 211 Mitgliedsverbände.
Italiens Sportminister Andrea Abodi zeigte sich nach Angaben der italienischen Nachrichtenagentur Ansa irritiert und kündigte an, das Gespräch mit dem FIFA-Chef suchen zu wollen. „Angesichts der großen Entfernung zwischen Italien und Mexiko ist ein Telefongespräch zur Klärung der Sachlage, je nach seinen Verpflichtungen, am besten. Ich bin an seinen direkten Gedanken interessiert“, sagte Abodi.
Streit um Rüdiger-Trikot
Beim deutschen Gruppengegner Curaçao wird offenbar darüber gestritten, welcher Spieler welches Trikot nach der ersten Partie gegen Deutschland tauschen kann. Im Fokus soll dabei bei den beiden Verteidigern Roshon van Eijma und Jurien Gaari das Trikot von Antonio Rüdiger stehen.
Brasilien: Neymar verpasst WM-Auftakt
Der brasilianische Stürmer hat für sein Heimatland seit zweieinhalb nicht mehr gespielt. Jetzt wird Neymar auch mindestens das erste WM-Spiel aussetzen müssen. Mehr dazu lesen Sie hier.
Fifa verteidigte Zuschauerzahlen trotz leerer Ränge
Im Vorfeld der Weltmeisterschaft hatte die Fifa von einer halben Milliarde Interessenten für Tickets gesprochen. Trotzdem blieben beim Spiel zwischen Südkorea und Tschechien Plätze leer. Mehr dazu lesen Sie hier.
Iran: Infantino hat Zusagen nicht eingehalten
Der iranische Fußballverband wirft FIFA-Präsident Gianni Infantino vor, Zusagen nicht eingehalten zu haben. Infantino habe uneingeschränkten Zugang für alle Verbandsmitglieder zu den drei WM-Spielen des Iran in den USA versprochen, sagte der iranische WM-Teambetreuer Mahdi Mohammad Nabi am Freitag der Nachrichtenagentur Reuters. Nabi ist einer von 15 iranischen Funktionären, die kein US-Visum für die WM-Spiele erhalten haben. „Wir hoffen, dass Herr Infantino tatsächlich seinen Worten Taten folgen lässt und die Versprechen einhält, die er dem iranischen Nationalteam gegeben hat“, sagte Nabi.
