Close Menu
  • Deutschland
  • Regionen
  • Weltweit
  • Politik
  • Finanzen
  • Gesundheit
  • Lifestyle
  • Unterhaltung
  • Tech
  • Auto
  • Sport
  • Mehr
    • Panorama
    • Globale Trends
    • Pressemitteilung
Was geht ab

Hier wird die ZDF-Serie in Hamburg gedreht

2 Juli 2026

AfD-Rechtsaußen fliegt nicht aus der Partei

2 Juli 2026

Fußball-WM aktuell: England-Premier Starmer verkündet Notstandsbefugnisse

2 Juli 2026
Facebook X (Twitter) Instagram
  • Home
  • Buy Now
Facebook X (Twitter) Instagram Pinterest Vimeo
Wöchentlich
  • Deutschland
  • Regionen
  • Weltweit
  • Politik
  • Finanzen
  • Gesundheit
  • Lifestyle
  • Unterhaltung
  • Tech
  • Auto
  • Sport
  • Mehr
    • Panorama
    • Globale Trends
    • Pressemitteilung
Subscribe
Wöchentlich
You are at:Home»Lifestyle»Indien will „Green Boots“-Leiche bergen
Lifestyle

Indien will „Green Boots“-Leiche bergen

wochentlich.deBy wochentlich.de2 Juli 2026Keine Kommentare3 Mins Read
Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Email
Indien will „Green Boots“-Leiche bergen
Share
Facebook Twitter LinkedIn Pinterest Email Copy Link

Leiche am Mount Everest

Indien sucht Sherpas für lebensgefährliche Mission


02.07.2026 – 16:55 UhrLesedauer: 3 Min.

Vergrößern des Bildes

Endlich identifiziert: Wegen seiner grünen Bergsteigerstiefel wurde dieser Tote am Mount Everest „Green Boots“ genannt. (Quelle: Wikimedia / Maxwelljo40 -/ CC BY-SA 3.0)

Jetzt neu bei t-online:

Schriftgröße anpassen!

Ein Toter gilt seit 1996 zugleich als Wegweiser und Mahnmal am Mount Everest. Nun plant sein Heimatland Indien die Bergung.

Für die Bergung eines seit 30 Jahren am Mount Everest liegenden Toten sucht Indien mindestens sechs erfahrene nepalesische Sherpas. Die Elitebergsteiger sollen eine der schwierigsten Bergungsmissionen übernehmen, die das Land jemals in Auftrag gegeben hat, wie das indische Nachrichtenportal „Tribune“ berichtet. Die Sherpas sollen die sterblichen Überreste des 1996 ums Leben gekommenen Bergsteigers aus der sogenannten Todeszone des höchsten Berges der Erde ins Tal bringen.

Wie aus Ausschreibungsunterlagen der Indo-Tibetischen Grenzpolizei (ITBP) hervorgeht, werden Sherpas gesucht, die idealerweise bereits auf dem Gipfel des Mount Everest standen und Erfahrung mit technisch anspruchsvollen Einsätzen oberhalb von 8.000 Metern haben. Geplant ist die Mission auf dem rund 8.849-Meter-Berg im Himalaja für den Zeitraum zwischen Juni und September 2026.

Leichnam muss sachgerecht konserviert werden

Die Aufgabe gehe dabei weit über die eigentliche Bergung hinaus. Die beauftragte Agentur soll unter anderem Genehmigungen der chinesischen Behörden für die Nordseite des Everest in Tibet einholen, so die „Tribune“. Außerdem soll der Transport der Leiche über Nepal nach Indien organisiert werden und dafür gesorgt werden, dass die sterblichen Überreste des Mannes während der Überführung sachgerecht konserviert werden. Zudem sollen religiöse und kulturelle Vorgaben eingehalten werden.

Bei dem Toten handelt es sich um Dorje Morup, einen Angehörigen der Indo-Tibetischen Grenzpolizei. Er gehörte zu einer Expedition, die im Mai 1996 den Mount Everest über dessen Nordflanke besteigen wollte. Am 10. Mai stiegen Morup sowie seine Kameraden Tsewang Samanla und Tsewang Paljor trotz aufziehenden Unwetters weiter in Richtung Gipfel, nachdem drei andere Expeditionsteilnehmer umgekehrt waren. Wenig später gerieten die Männer in einen heftigen Schneesturm und verschwanden.

„Green Boots“ war ein Orientierungspunkt für Bergsteiger

Lange war unklar, welche der bis heute am Berg verbliebenen Leichen Dorje Morup zuzuordnen ist. Erst vor Kurzem meldete die ITBP, dass eine DNA-Untersuchung ergeben habe, dass es sich bei dem als „Green Boots“ bekannten Toten um Morup handelt. Seine Leiche war auch aufgrund der gut sichtbaren neongrünen Bergsteigerstiefel über Jahrzehnte zu einem Orientierungspunkt für andere Everest-Bergsteiger geworden.

Die geplante Bergung gilt als extrem gefährlich. Morups Leiche liegt in rund 8.440 Metern Höhe in der sogenannten Todeszone. In diesem Bereich enthält die Luft so wenig Sauerstoff, dass sich der menschliche Körper selbst im Ruhezustand nicht dauerhaft versorgen kann. Jede Minute in dieser Höhe erhöht das Risiko für Höhenkrankheit, Erschöpfung oder Organversagen.

Hinzu kommen Temperaturen weit unter dem Gefrierpunkt, plötzliche Schneestürme, Lawinengefahr und extrem gefährliche Passagen. Selbst das Bewegen eines Toten über wenige Meter erfordert in dieser Höhe mehrere Helfer und gilt unter Höhenbergsteigern als eine der riskantesten Aufgaben überhaupt. Ob die Mission tatsächlich durchgeführt werden kann, hängt deshalb maßgeblich von den Wetterbedingungen während des geplanten Einsatzzeitraums ab.

Climbers walk in a long queue as they head to summit Mount Everest in the Solukhumbu district, also known as the Everest region, Nepal,Vergrößern des Bildes
Bergsteiger auf dem Everest: In einigen Teilen der Route ist der Aufstieg nur in einer langen Schlange möglich. (Quelle: Purnima Shrestha/reuters)

Mount Everest: Viele Leichen verbleiben am Berg

Am Mount Everest sind seit Beginn der Aufzeichnungen über 340 Menschen ums Leben gekommen. Die Todesrate ist in den vergangenen Jahrzehnten dank besserer Ausrüstung deutlich gesunken und liegt mittlerweile bei etwa 1 bis 2 Prozent. Sherpas bezeichnen einen Abschnitt der Route aufgrund der im Frost konservierten Toten als „Leichengasse“. Die genaue Anzahl der geborgenen Leichen ist nicht öffentlich dokumentiert. Es verbleiben weiterhin schätzungsweise rund 200 Leichen in der sogenannten Todeszone ab 8.000 Metern Höhe.

Share. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Email
wochentlich.de
  • Website

Related Posts

Eisbergsalat zubereiten: Viele machen diesen Fehler

2 Juli 2026

Coca-Cola wird bald teurer – Preise steigen ab Herbst

2 Juli 2026

Fünf Seen jetzt schiffbar verbunden

2 Juli 2026
Leave A Reply Cancel Reply

Redakteurfavoriten

AfD-Rechtsaußen fliegt nicht aus der Partei

2 Juli 2026

Fußball-WM aktuell: England-Premier Starmer verkündet Notstandsbefugnisse

2 Juli 2026

Verdi ruft zu Arbeitskampf im Einzelhandel auf: Warnstreik am Freitag

2 Juli 2026

ZDF-Star Sebastian Lege wechselt zu RTL

2 Juli 2026

Neueste Beiträge

„Das Matterhorn weint“ – Wasserfälle schießen Hänge hinab

2 Juli 2026

Nach der Suspendierung der Junta schließen die Vereinten Nationen ihr Menschenrechtsbüro in Burkina Faso

2 Juli 2026

Schwimmer aus Dresden will Donau bezwingen – von Ulm bis Schwarzes Meer

2 Juli 2026

Recent Posts

  • Hier wird die ZDF-Serie in Hamburg gedreht
  • AfD-Rechtsaußen fliegt nicht aus der Partei
  • Fußball-WM aktuell: England-Premier Starmer verkündet Notstandsbefugnisse
  • Verdi ruft zu Arbeitskampf im Einzelhandel auf: Warnstreik am Freitag
  • ZDF-Star Sebastian Lege wechselt zu RTL

Recent Comments

Es sind keine Kommentare vorhanden.
© 2026 wochentlich

Type above and press Enter to search. Press Esc to cancel.