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In dieser Kölner Therme herrscht Knutsch-Verbot

wochentlich.deBy wochentlich.de18 Januar 2024Keine Kommentare2 Mins Read
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In dieser Kölner Therme herrscht Knutsch-Verbot
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In einem Kölner Thermalbad ist es Besuchern nun verboten, Intimitäten und Zärtlichkeiten auszutauschen. Der Grund dafür ist so kurios wie banal.

„Bitte unterlassen Sie den Austausch von Zärtlichkeiten jeder Art“ – das können die Besucher der Kölner Claudius Therme nun auf Schildern lesen, die in dem Thermalbad aufgestellt wurden. Der Grund: Gäste hatten sich über schmusende und knutschende Paare in der Einrichtung beschwert. „Es ist Ihnen vielleicht nicht bewusst, aber sie belästigen und kompromittieren andere Gäste, wenn Sie in der Öffentlichkeit Intimitäten austauschen“, heißt es auf dem Schild weiter. Darunter ist ein Piktogramm zu sehen, das ein sich küssendes Paar zeigt, umrahmt von einem Verbotszeichen.

Wie die „Bild“-Zeitung berichtet, sollen Bademeister auf die Durchsetzung des Verbotes achten, wer zu zärtlich wird, dem drohe demnach sogar ein Hausverbot. Schließlich ist auch in der Hausordnung festgehalten, dass sich jeder Besucher so verhalten soll, dass sich andere Gäste nicht „belästigt“ fühlen.

Schilder zeigen Wirkung

In den Sozialen Medien beschwerten sich nun wiederum Nutzer über das Verbot und äußerten ihr Unverständnis, bemängelten unter anderem fehlende „Offenheit und Toleranz“. Auf Anfrage von t-online bestätigte eine Mitarbeitern des Thermalbads jedoch, dass die Schilder nach wie vor an Ort und Stelle stünden. Weitere Angaben zu dem Verbot konnten am Donnerstagvormittag noch nicht gemacht werden. So ist unklar, ob sich das verbot auch wirklich auf einzelne Küsse bezieht, oder sich nur an Gäste richtet, die intensiver auf Tuchfühlung gehen.

Gegenüber der „Bild“-Zeitung erklärte eine Mitarbeiterin des Bades, dass Pärchen vor allem in den Abendstunden dazu geneigt hätten, Zärtlichkeiten auszutauschen. Davon hätten sich manche Gäste gestört gefühlt, auch seien Beschwerden bei dem Bad eingegangen. Die Schilder aber hätten bereits Wirkung gezeigt. So seien „die Fälle“ laut der Mitarbeiterin nun deutlich zurückgegangen.

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