Nach massivem Ärger um ihren Spitzenkandidaten Maximilian Krah fliegt die AfD aus ihrer Fraktion im EU-Parlament. Die Partei will Widerspruch einlegen.
Die Entscheidung ist gefallen: Die AfD-Delegation fliegt nach Informationen von t-online aus der rechten Fraktion Identität und Demokratie (ID) im EU-Parlament. Die Entscheidung fiel am Donnerstag in Brüssel in einem schriftlichen Verfahren mehrheitlich.
Von den neun Delegationen der ID-Fraktion stimmten nach Informationen von t-online vier für den Ausschluss der AfD: die italienische Lega, der französische Rassemblement National, der belgische Vlaams Belang und die tschechische Partei Freiheit und direkte Demokratie. Die Dänische Volkspartei äußerte sich in dem Verfahren nicht und zählt damit ebenfalls zu den Stimmen pro Ausschluss der AfD.
Aus Reihen der AfD hieß es, man halte die Stimmenzählung für nicht zulässig und wolle Widerspruch einlegen.
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