Huthis greifen Flughafen an
Ministerin in Riad: Reiche muss Heimreise umplanen
11.10.2026 – 18:37 UhrLesedauer: 1 Min.
Bei Huthi-Angriffen auf Riads Flughafen kommen mindestens zwölf Menschen ums Leben. Nun muss Wirtschaftsministerin Reiche ihre Heimreise neu organisieren.
Nach den schweren Angriffen auf den Flughafen von Riad kann Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche nicht wie geplant aus der saudi-arabischen Hauptstadt nach Berlin zurückreisen. Die für Montag geplante Rückreise der CDU-Politikerin von Konferenzen in Saudi-Arabien kann wohl wegen der Sperrung des Flughafens nicht wie geplant stattfinden. Das sagte eine Ministeriumssprecherin am Sonntag der Nachrichtenagentur Reuters. „Die Bundesministerin und ihre Mitarbeiter werden sicher und wohlbehalten zurückkehren“, betonte die Sprecherin. Die dafür notwendige Logistik werde derzeit zwischen den beteiligten Ministerien und Behörden abgestimmt, alternative Rückreisemöglichkeiten würden geprüft.
„Sollte sich die Lage vor Ort verändern, werden wir gemeinsam mit unseren Partnern unmittelbar darauf reagieren“, erklärte die Sprecherin. Bei Angriffen auf den internationalen Flughafen von Riad waren am Samstag mindestens zwölf Menschen getötet und mehr als 300 verletzt worden. Laut dem Bundeswirtschaftsministerium befand sich Reiche schon vor den Angriffen auf den Airport auf Konferenzen in Riad.
Reiche nimmt an Energie-Konferenzen teil, die laut Saudi-Arabien seit Langem geplant waren. „Nach aktuellem Stand finden die Konferenz und die Termine der Bundesministerin weiter wie geplant statt“, ergänzte Reiches Sprecherin am Sonntag. Reiche selbst betonte in Reuters-Interview die Bedeutung ihrer Reise: „Deutschland muss dort präsent sein, wo über Energieflüsse, neue Infrastruktur und Investitionen entschieden wird“, sagte die Politikerin am Samstag. Bei Öl und Gas sei Deutschland schließlich weitgehend auf Importe angewiesen.