Prince Damien
„Jeder Cent geht in meine Altersvorsorge“
27.09.2026 – 11:40 UhrLesedauer: 3 Min.
Bei „The Masked Singer“ schied Prince Damien früh aus. Im Gespräch mit t-online verrät er, was er mit seiner Gage vorhat – und warum er einen Umzug nach Dubai verworfen hat.
Vor zehn Jahren wurde Prince Damien zu Deutschlands „Superstar“ gekürt. Vier Jahre später gewann der Musiker auch das Dschungelcamp. Bei „The Masked Singer“ hatte der 35-Jährige nun weniger Erfolg. Am Mittwoch schied der Sänger bereits in der zweiten Folge der ProSieben-Show aus. Spaß hatte er trotzdem – und lukrativ war seine Teilnahme auch. „Für mich hat es sich finanziell auf jeden Fall gelohnt“, sagt Prince Damien im Interview mit t-online.
Seine Gage will der Sänger vollständig für die Altersvorsorge zurücklegen. „Jeder Cent von ‚The Masked Singer‘ geht zu 100 Prozent in meine Altersvorsorge – kein Cent davon geht für andere Ausgaben wie Urlaub, Reisen oder Party drauf. Denn ich weiß, vor allem als Selbstständiger hat man da einen nicht so guten Stand.“

Für viele selbstständige Künstler ist die Altersvorsorge ein eigenes Thema: Sie sind nicht automatisch in der gesetzlichen Rentenversicherung pflichtversichert und müssen selbst für später vorsorgen. Die finanzielle Absicherung im Alter beschäftigt ihn schon länger.
Vor wenigen Monaten hatte Prince Damien offengelegt, dass seine monatliche Rente bei 1.008,28 Euro läge, wenn er bis 2058 so weiterarbeiten würde wie bisher. Deshalb legt er regelmäßig Geld zurück: „Hauptsächlich in ETFs, den Rest auf einem Tagesgeldkonto – wenn es hart auf hart kommt, kann ich dort schnell auf das Geld zugreifen.“ Auch Wohneigentum ist ihm wichtig, zumal die Mieten in München weiter steigen.
„In Dubai sind die Hürden einfach zu hoch“
In der bayerischen Hauptstadt lebt Prince Damien gern. Wegen der hohen Steuern in Deutschland dachte er dennoch zeitweise darüber nach, in ein anderes Land zu ziehen. „Ich habe tatsächlich überlegt, nach Dubai auszuwandern, aber da sind die Hürden einfach zu hoch, weil ich queer bin“, sagt er. In den Vereinigten Arabischen Emiraten, zu denen Dubai gehört, sind homosexuelle Handlungen verboten und können strafrechtlich verfolgt werden.
„Ich bin jetzt nicht der stereotypische queere Mensch, der mit Regenbogenflagge draußen rumläuft und jedem auf die Nase bindet, dass ich nicht total heterosexuell bin.“ Aber: „In Dubai wäre das schon ein Problem, wenn man einen Freund hat und Händchen haltend draußen rumläuft oder sich mal küsst.“
„Sicherheit hat eben einfach ihren Preis“
Eine Auswanderung sollte seiner Ansicht nach ohnehin nicht allein vom Geld abhängen. Entscheidend sei, welches Land am besten zu einem passt. „Die Schweiz hatte ich auch überlegt, das wäre natürlich eine super Möglichkeit. Neuseeland könnte ich mir auch noch vorstellen.“