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Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem eröffnet Außenstelle nicht in Köln

wochentlich.deBy wochentlich.de28 Mai 2026Keine Kommentare2 Mins Read
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Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem eröffnet Außenstelle nicht in Köln
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Burmester ist enttäuscht

Köln verpasst Chance auf „einzigartiges Projekt“


28.05.2026 – 11:55 UhrLesedauer: 2 Min.

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Kölns Oberbürgermeister Torsten Burmester (Archivbild): Er zeigt sich von der Entscheidung enttäuscht. (Quelle: IMAGO/BEAUTIFUL SPORTS/Buriakov/imago)

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Die israelische Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem wird ihre erste internationale Außenstelle nicht in Köln eröffnen. Oberbürgermeister Burmester bedauert das.

In den vergangen Monaten hatte sich die Stadt darum beworben, dass die israelische Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem ihre erste internationale Außenstelle in Köln eröffnet. Nun aber steht fest: Das Bildungs- und Begegnungszentrum wird in München errichtet. Eine weiteres soll in Leipzig folgen. Die Stadt Köln nennt das Projekt „einzigartige“ und bedauert, dass die Wahl auf die bayrische Landeshauptstadt gefallen ist.

In einer Pressemitteilung erklärt der Kölner Oberbürgermeister Torsten Burmester: „Natürlich hätten wir uns gewünscht, dass Köln den Zuschlag für dieses bedeutende internationale Bildungszentrum erhält. Die Entscheidung erfüllt uns deshalb auch mit Enttäuschung.“ Dennoch respektiere die Stadt die Wahl von Yad Vashem und gratuliere München und Leipzig „zu diesem wichtigen Auftrag“, so Burmester weiter.

Yad VashemVergrößern des Bildes
Die „Halle der Namen“ in der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem in Jerusalem (Archivbild): Die erste internationale Außenstelle wird in München eröffnet. (Quelle: Fabian Sommer/dpa/dpa-bilder)

Burmester: „Köln wird zentraler Ort des jüdischen Lebens bleiben“

Die Bewerbung der Stadt Köln sei laut Burmester „von dem festen Willen“ getragen gewesen, „ein sichtbares Zeichen gegen Antisemitismus, gegen das Vergessen und für eine lebendige Erinnerungskultur zu setzen.“ Wie der OB weiter ausführt, sei das besonders in Zeiten, in denen antisemitische Vorfälle wieder zunehmen, von großer Bedeutung. Es bleibe die gemeinsame Aufgabe aller, „jüdisches Leben zu schützen, sichtbar zu machen und Bildung sowie Aufklärung weiter zu stärken“, so Burmester. „Köln wird diesen Weg konsequent weitergehen.“

Die Stadt verfüge mit der Synagogen-Gemeinde Köln, zahlreichen kulturellen und sozialen Einrichtungen sowie mit dem entstehenden MiQua und dem NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln über „eine einzigartige und vielfältige jüdische Infrastruktur“ und bedeutende Institutionen der Erinnerung, Forschung und Bildungsarbeit, sagt Burmester weiter. „Köln wird auch künftig ein zentraler Ort des jüdischen Lebens, des Erinnerns und der historischen Verantwortung in Deutschland bleiben.“

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