Niedrigwasser in Konstanz am Bodensee (Archivbild). (Quelle: Oliver Hanser/dpa)

Hitzewelle: Hauptstadt-Polizei rüstet sich

15.40 Uhr: Die Berliner Polizei stellt sich auf die besondere Lage mit der ungewöhnlich starken Hitze am Wochenende ein. Man wolle in der Stadt fortlaufend eine hohe Polizeipräsenz zeigen, sagte ein Sprecher der dpa. Dazu gebe es auch Sonderstreifen, die im ganzen Stadtgebiet unterwegs seien. An solchen Tagen käme einiges zusammen: freie Tage für die meisten Menschen am Wochenende, eine volle Stadt, in der die Touristensaison bereits laufe, die Schulferien aber noch nicht begonnen hätten, sowie eine extreme Hitze mit Auswirkungen auf Gesundheit und das Verhalten der Menschen.

Hitzewelle in Berlin: Zwei Frauen liegen auf einer Wiese und sonnen sich. (Quelle: IMAGO/Jochen Eckel/imago)

Hitze im Auto: Feuerwehr rettet kleines Kind

15.32 Uhr: Die Feuerwehr hat in Bedburg bei hohen Außentemperaturen ein Kleinkind aus einem Auto befreit. Nach Angaben eines Sprechers war die Mutter ausgestiegen und der Schlüssel danach unbeabsichtigt in den Fußraum gefallen. Der Wagen verriegelte sich daraufhin selbstständig – während das Kind sich noch in der Babyschale auf dem Beifahrersitz befand. Den Feuerwehrleuten gelang es, eine leicht geöffnete Fensterscheibe weiter hinunterzudrücken und so die Türverriegelung zu öffnen.

Wärmste Nacht in Deutschland: Rekord wieder eingestellt

12.43 Uhr: Laut dem Deutschen Wetterdienst (DWD) wurden in der Nacht zum Freitag in Bad Bergzabern in Rheinland-Pfalz wieder Temperaturen von 26,2 Grad erreicht. Bereits in der vorherigen Nacht war Bad Bergzabern der heißeste Ort Deutschlands.

Damit hat der Ort an zwei Tagen in Folge mit dem Wert für die wärmste Nacht in Deutschland seit Beginn der Wetteraufzeichnungen gleichgezogen. Bereits 2019 wurden die 26,2 Grad in Deutschland erreicht – damals in der Berg Weinbiet in Rheinland-Pfalz.

Wasser im Rhein fast 30 Grad warm

12.35 Uhr: Die Hitze der vergangenen Tage hat die Wassertemperatur im Rhein steigen lassen. Nach Zahlen der Informationsplattform Undine der Bundesanstalt für Gewässerkunde hatte das Wasser am Freitagmorgen um 7 Uhr auf der Höhe von Koblenz 28 Grad betragen.

Hohe Temperaturen führten zu sinkenden Sauerstoffgehalten, die das ökologische Gleichgewicht empfindlich störten. Wenn dann noch weitere sauerstoffzehrende Prozesse hinzukämen, werde Stress für Fische und andere Lebewesen ausgelöst, erklärte Landwirtschafts- und Umweltministerin Christine Schneider (CDU). „An der Obermosel können wir ein Fischsterben nicht ausschließen.“

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