Vier Zentimeter großer Hagel

Gewitter in Orkanstärke: DWD nennt konkrete Regionen


Aktualisiert am 16.07.2026 – 12:36 UhrLesedauer: 2 Min.

Ein schweres Unwetter mit Hagel in Reutlingen (Archivbild): Die Gefahr von Gewittern mit Starkregen und Hagel hält weiter an. (Quelle: Bernd Weißbrod/dpa/dpa-bilder)

Das Wetter in Deutschland ist turbulent. Am Donnerstag könnte es in einigen Regionen wieder heftige Unwetter geben. Der DWD prognostiziert, wo erhöhte Vorsicht gilt.

Der Süden Deutschlands kommt nicht zur Ruhe: Nachdem bereits am Montag, Dienstag und Mittwoch teils unwetterartige Gewitter aufgezogen waren, steht am Donnerstagnachmittag die nächste potenzielle Unwetterlage an. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) stellt sich bereits darauf ein.

Die Meteorologen veröffentlichten am Donnerstagvormittag eine sogenannte „Vorabinformation Unwetter“. Dabei handelt es sich noch nicht um eine amtliche Warnung, aber um einen klaren Hinweis, in welchen Regionen die Lage genau beobachtet werden muss. Der DWD sieht konkret weite Teile von Baden-Württemberg und Südwestbayern sowie die südlichen Teile des Saarlands und von Rheinland-Pfalz als gefährdet.

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Die Warnkarte des DWD: In den rot schraffierten Bereichen herrscht erhöhtes Unwetterpotenzial. (Quelle: DWD)

Dort könnten sich „einzelne schwere Gewitter“ mit Hagelkörnern von bis zu vier Zentimetern Durchmesser bilden. Starkregen und sogar Orkanböen mit Geschwindigkeiten von bis zu 130 Kilometern pro Stunde seien nicht ausgeschlossen. Die Gewitter sollen aus westlicher Richtung kommen und weiter gen Osten ziehen.

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Konkret festlegen lassen sich die betroffenen Orte meist erst kurz vorher. Daher raten die Wetterexperten, Schutzmaßnahmen vorzubereiten und die Warnmeldungen genau im Blick zu behalten.

In der Nacht drohen sich die Gewitter dann zu größeren Komplexen zusammenzuschließen. Und auch am Freitag selbst bleibt es ungemütlich. Hauptgefahr bleibt laut DWD der teils heftig ausfallende Starkregen mit Regenmengen von bis zu 50 Litern pro Quadratmeter.

Nicht nur in Deutschland, auch in Südtirol hatten Unwetter zuletzt Zerstörungen angerichtet: In den Dolomiten gingen am Dienstagabend innerhalb kurzer Zeit zwei riesige Muren, also Schlamm- oder Gerölllawinen, nieder. Zwischenzeitlich befürchtete die Feuerwehr, dass Menschen verschüttet worden sein könnten. Nach einer aufwendigen Suchaktion konnte jedoch Entwarnung gegeben werden.

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