Der kommt den Passagieren womöglich weiter entgegen als dem Fahrer. Während der notgedrungen etwas gelassener dahingondelt und die Kurven lässiger nimmt, genießt der Rest an Bord eine ruhige Atmosphäre, die weicheren Sitze und mit viel Feingefühl im Popometer sogar vielleicht das sanftere Fahrwerk. Kopfsteinpflaster jedenfalls oder Kanaldeckel bügelt der Aircross weg wie nichts.
Besonders gut spürt man das natürlich in der Elektroversion, die mit einem Preis von 42.590 Euro und einer Leistung von 157 kW/213 PS an der Spitze der Baureihe steht und das sanfte Fahrerlebnis auch noch mit der Stille des Stromers garniert.
Und als Entschädigung fürs Laissez-faire im Fahrwerk verwöhnt sie den Fahrer zudem mit reichlich Punch beim Ampelstart. Die E-Version beschleunigt in 8,9 Sekunden aus dem Stand auf 100 km/h, selbst wenn es mit zunehmendem Tempo ein bisschen zäher wird und bei 170 km/h schon wieder Schluss ist.
Zum Start gibt es den elektrischen C5 nur mit einem Akku von 73 kWh für 520 Normkilometer, später folgt eine Version mit 97 kWh wie beim Opel Grandland, die dann auf 680 Kilometer Reichweite kommt. Außerdem steigt die Leistung dann auf 170 kW/231 PS. So oder so ist der C5 beim Laden aber eher langsam: Mehr als 11 kW am Wechsel- und 160 kW am Gleichstrom sind nicht drin.
Wer sich nicht allein aufs Laden verlassen will, bekommt den C5 für mindestens 38.990 Euro auch als Plug-in-Hybrid mit immerhin 17,8 kWh und 81 Kilometern E-Reichweite. Wer fester aufs Pedal tritt oder den Akku leer fährt, kann dann auf einen 1,6 Liter großen Vierzylinder bauen und bei den Nachbarn mit einer Systemleistung von 143 kW/195 PS prahlen.
Und wer gar nichts wissen will von der E-Mobilität, der kauft den Basis-Benziner, der allerdings ebenfalls milde hybridisiert ist. Während man davon beim Fahren kaum etwas mitbekommt bei dem 145 PS starken Dreizylinder, rollt er zumindest beim Rangieren ein paar Meter elektrisch.
