Wetterdienst warnt
Hier drohen jetzt bis zu 20 Zentimeter Schnee
Aktualisiert am 30.09.2025 – 12:57 UhrLesedauer: 2 Min.
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Es wird insgesamt kühler in Deutschland. Nebel zieht auf – und im Süden kommt es zu Gewittern. Gleichzeitig können bis zu 20 Zentimeter Schnee fallen.
Über Westrussland liegt ein mächtiges Hochdruckgebiet. Die Drehung im Uhrzeigersinn sorgt dafür, dass in den nächsten Tagen kühlere und trockenere Luft nach Deutschland fließt.
Der Dienstag wird laut Deutschem Wetterdienst (DWD) im Norden heiter, im Süden unbeständig. In Südostbayern erwarten die Experten am Vormittag vereinzelt kurze Gewitter, später halten sie diese laut dem Warnlagebericht für Dienstag auch an den Alpen für möglich.
Gleichzeitig wird es weiß: Oberhalb von 2.000 Metern fallen dem DWD zufolge bis Mittwochmorgen rund 10 Zentimeter Schnee, in Staulagen auch um die 20 Zentimeter.
Die Temperaturhöchstwerte liegen am Dienstag in Deutschland zwischen 11 und 18 Grad, die Tiefstwerte zwischen 7 bis –1 Grad. Für den Mittwoch ist verbreitet leichter Frost in Bodennähe angesagt.
Die Tage und Nächte werden kühler, Laub fällt auf die Straßen – es wird immer herbstlicher in Deutschland. Autofahrer sollten sich darauf einstellen und sich um den Reifenwechsel kümmern.
Video | Hier ist schon der Winter eingebrochen
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Der Gesetzgeber schreibt vor, dass die Ausrüstung „an die Wetterverhältnisse anzupassen“ ist. Diese situative Winterreifenpflicht besteht demnach bei schlechten Straßenverhältnissen, etwa Schnee, Eis und Reifglätte. Die verbreitete Faustregel, wonach Winterreifen von Oktober bis Ostern ans Auto gehören, hat sich laut dem Autoklub ACE bewährt, denn schon Anfang Oktober kann es zu plötzlichen Kälteeinbrüchen kommen.
Bei niedrigeren Temperaturen kann der Fahrer mit Winterreifen besser bremsen und souveräner fahren. Die Gummimischung von Sommerreifen verhärtet sich bei sehr niedrigen Plusgraden, wodurch sich die Haftung auf der Straße spürbar reduzieren kann. Winterreifen werden aus einer weicheren Gummimischung mit zusätzlichen Rillen gefertigt, in denen sich Schnee und Matsch gar nicht erst festsetzen.
Erwischt die Polizei einen Autofahrer bei Schnee und Eis mit Sommerreifen, sind 60 Euro fällig. Mit 80 Euro müssen Autofahrer rechnen, die mit falscher Bereifung unterwegs sind und andere behindern, und 100 Euro werden fällig, wenn andere gefährdet werden. In allen Fällen kommt ein Punkt in der Verkehrssünderdatei in Flensburg hinzu.
