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Hier droht heute lebensgefährliche Straßenglätte

wochentlich.deBy wochentlich.de8 Januar 2026Keine Kommentare3 Mins Read
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Hier droht heute lebensgefährliche Straßenglätte
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Schneewalze und Eisregen im Anmarsch

Hier ist Autofahren heute lebensgefährlich


08.01.2026 – 10:52 UhrLesedauer: 2 Min.

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Meteorologe Georg Haas im Video: „Wahrscheinlich fällt regional so viel Schnee, dass die Schneepflüge kaum noch hinterherkommen.“ (Quelle: Wetter.com)

Dauerschnee und Eisregen peitschen über Deutschland. Meteorologen warnen: Wer jetzt Auto fährt, riskiert sein Leben. Die Straßen werden zu spiegelglatten Fallen. Wo genau drohen die größten Gefahren?

Bleiben Sie zu Hause: Dieser Appell der Wetterdienste gilt heute besonders für Autofahrer. Schnee und Eisregen treffen auf gefrorenen Asphalt. Es ist kein normaler Wintereinbruch – es ist eine Extremlage, die Technik und Infrastruktur an ihre Grenzen treibt.

Bereits vor dem großen Sturm lauert das Risiko im Verborgenen. Da die Nächte frostig bleiben, kühlen die Straßen extrem aus. Besonders heikel: Brücken und Kurven. Auch scheinbar trockener Asphalt friert dort schlagartig an. Besonders im Westen und Süden droht das größte Risiko durch Eisregen. Er verwandelt Fahrbahnen blitzartig in glasartige Eisbahnen. Hier hilft weder Lenken noch Bremsen – die Technik kapituliert vor der Physik. So erkennen Sie die Blitzeis-Gefahr.

Auf den Fernstraßen droht Stillstand. Besonders Auffahrten und enge Baustellen werden zur Falle: Ein einziger rutschender Lkw genügt, um den Verkehr für Stunden zu blockieren. An Steigungen bricht der Verkehr zusammen, wenn schwere Fahrzeuge quer stehen. Wer hier im Stau steht, friert fest. Und selbst Räumfahrzeuge dürften gegen die erwarteten Schneemassen kaum ankommen.

Auf den Landstraßen im Norden und Osten verschärft der Wind die Lage. In offenen Regionen peitscht er den Schnee über die Fahrbahn. Diese Schneeverwehungen setzen die Straßen innerhalb von Sekunden zu. Die Sicht sinkt auf null, die Orientierung geht verloren. In bewaldeten Gebieten oder Senken hält sich die Glätte zudem hartnäckig, selbst wenn die Hauptwege bereits geräumt scheinen.

Wer trotz Unwetterwarnung ohne Not losfährt, riskiert nicht nur seine Gesundheit, sondern auch sein Geld. Die Kaskoversicherung darf die Zahlung kürzen, wenn sie die Fahrt als grob fahrlässig einstuft. Nur wer eine Police mit „Verzicht auf die Einrede grober Fahrlässigkeit“ besitzt, ist vor diesem finanziellen Schaden sicher.

Ganz wichtig: Sicherheit im Winter beginnt vor der Fahrt. Wer bei Eis und Schnee fährt, braucht mehr als nur die gesetzlich vorgeschriebenen Reifen mit Alpine-Symbol. Kluge Fahrer rüsten jetzt auf. Ein Eiskratzer und ein Handbesen schaffen freie Sicht, während ein Frostschutz-Konzentrat das Einfrieren der Scheibenwaschanlage verhindert.

Für den Notfall helfen Starthilfekabel und Taschenlampe gegen schwache Batterien und frühe Dunkelheit. Wer im Stau ausharrt, sollte warme Decken und Handschuhe griffbereit haben – die Heizung versagt oft schneller als gedacht. Ein letzter Kniff rettet vor dem Aussperren: Der Türschlossenteiser nützt nur, wenn er sich in der Jackentasche befindet. Denn im Handschuhfach bleibt er bei Frost unerreichbar.

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