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You are at:Home»Unterhaltung»Heute läuft ein echter Fantasy-Klassiker der 80er-Jahre im TV
Unterhaltung

Heute läuft ein echter Fantasy-Klassiker der 80er-Jahre im TV

wochentlich.deBy wochentlich.de19 August 2026Keine Kommentare3 Mins Read
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Im TV

Dieser Fantasy-Klassiker hat eine ganze Generation geprägt


19.08.2026 – 07:59 UhrLesedauer: 2 Min.

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Barret Oliver als Bastian in „Die unendliche Geschichte“. (Quelle: imago stock&people/imago)

Das Buch zog tausende in seinen Bann, der Film wurde international aufgezogen. Dennoch bekam „Die unendliche Geschichte“ nicht nur positive Presse.

Heute fühlt sich „Die unendliche Geschichte“ von 1984 an, als würde man in der Zeit zurückreisen. Damals knackte der Fantasy-Film dagegen Rekorde und war wochenlang Gesprächsthema Nummer eins. Allerdings nicht nur im positiven Sinne. Uneinigkeiten und ein Rechtsstreitwaren auch daran beteiligt.

Darum geht es in „Die unendliche Geschichte“

Als Bastian ein mysteriöses Buch findet, beginnt für ihn mehr als nur ein Leseabenteuer. Er wird selbst Teil der Geschichte und hilft dem Helden Atreju das Land Phantasien vor dem Untergang zu retten. Dabei trifft er auf allerhand Fantasiegestalten und überwindet gefährliche Herausforderungen und rettet letztlich mehr als nur Phantasien.

So sehenswert ist „Die unendliche Geschichte“

Der Fantasy-Film von 1984 gehört heute zu den Klassikern der deutschen Filmgeschichte. Es handelt sich um die deutsche Buchadaption des gleichnamigen Erfolgsromans von Michael Ende. Obwohl die Verfilmung nicht nur Lob bekam, sind die Bewertungen heute durchaus positiv.

Die Filmdatenbank IMDb bewertet den Film mit 7,3 von 10 Sternen. Auf der Bewertungsseite Rotten Tomatoes vergeben Kritiker 84 und Zuschauer 81 Prozent. Heute, am Mittwoch, den 19. August, läuft „Die unendliche Geschichte“ um 20.15 Uhr bei Kabel Eins. Alternativ läuft der Film im Stream bei Magenta TV.

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Film knackt Budget-Rekord

Das Buch war in den Achtzigern bereits ein Ausnahme-Erfolg. Als das Filmprojekt startete, wurden die Erfolgschancen für den Film entsprechend hoch angesehen und ein hohes Budget freigegeben: 60 Millionen Mark, das bis dahin höchste Filmbudget für einen deutschen Film. Die hohen Kosten kamen unter anderem durch die vielen benötigten Special Effects und Tricks zustande.

Obwohl diese Summe für deutsche Filmproduktionen geradezu utopisch schien, war das Projekt ein finanzieller Erfolg und spielte laut dem Presseportal international über 100 Millionen US-Dollar ein.

Verfilmung kann Autor nicht überzeugen

Heute ist „Die unendliche Geschichte“ ein Kult-Film, aber vor allem für den Schöpfer der Welt Phantasien war die Verfilmung eine große Enttäuschung. Michael Ende bekam den fertigen Film vorab gezeigt und war nach eigenen Aussagen entsetzt über das Ergebnis.

Bereits zuvor hatte es Unstimmigkeiten gegeben. Auf seiner eigenen Website heißt es zu dem Thema: „Er fühlt sich von den Filmleuten ausgetrickst und beschließt, seinen Namen zurückzuziehen. Auf der Presseverlautbarung gibt er bekannt, daß er mit dem Film nichts zu tun haben möchte.“

Das Thema kam sogar vor Gericht, weil Ende bestimmte Szenen entfernt sehen wollte. Er verlor den Rechtsstreit, der Film wurde zum finanziellen Erfolg und erhielt sogar Fortsetzungen. In einem Zitat Endes auf seiner Website sagt er: „Damals habe ich mir die Sache sehr zu Herzen genommen, inzwischen ist sie mir gleichgültig. Den dritten, bisher letzten Teil […] habe ich mir nicht einmal angesehen.“


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