Halloween-Vorfälle
LKA prüft Zusammenhang bei manipulierten Süßigkeiten
06.11.2026 – 18:45 UhrLesedauer: 1 Min.
Auch Tage nach Halloween werden neue Fälle an Nadeln in Süßigkeiten gemeldet. Hessische Behörden ermitteln nun zu möglichen Verbindungen zwischen den Taten.
Das hessische Landeskriminalamt (LKA) ermittelt zu einer möglichen Serie manipulierter Halloween-Süßigkeiten. Laut dpa-Informationen hat die Behörde bislang einen Verletzten registriert und prüft nun, ob zwischen den gemeldeten Vorfällen ein Zusammenhang besteht.
Auch Tage nach Halloween waren deutschlandweit neue Fälle bekannt geworden, bei denen Kinder und Erwachsene Nadeln oder Metallgegenstände in Süßigkeiten entdeckten.
LKA nennt Vorgehensweise „besonders perfide“
Unter den jüngsten Vorfällen war auch ein Fall aus Mittelhessen, wo ein Kind eine Stecknadel in einem Kaubonbon fand. Die bislang bekannt gewordenen Fälle wurden zunächst als versuchte gefährliche Körperverletzung aufgenommen, wie das LKA in Wiesbaden mitteilte.
Die Behörde bezeichnete die Vorgehensweise als „besonders perfide“. Neben der Frage nach einem möglichen Tatzusammenhang prüfen die Ermittler auch, ob die Vorfälle mit Absprachen oder Aufrufen in sozialen Medien oder Chatgruppen in Verbindung stehen könnten. „Belastbare Erkenntnisse hierzu liegen bislang jedoch nicht vor“, erklärte das LKA. Dass sich Tatverdächtige über solche Plattformen ausgetauscht oder zu solchen Handlungen verabredet haben könnten, lasse sich derzeit aber nicht ausschließen.