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Hertha holt sich Tabellenführung – Heidenheim überrascht

wochentlich.deBy wochentlich.de6 September 2026Keine Kommentare2 Mins Read
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2. Bundesliga am Sonntag

Zweimal Gelb-Rot: Hertha holt sich Platz eins – Heidenheim ungewohnt

Aktualisiert am 06.09.2026 – 15:41 UhrLesedauer: 3 Min.

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Torschützen unter sich: Herthas Oluwaseun Adewumi (l.) und Josip Brekalo (r.) (Quelle: IMAGO/Eibner-Pressefoto/Scott Coleman/imago)

In einem turbulenten Spiel zwischen Hertha und Magdeburg müssen gleich zwei Spieler vorzeitig vom Feld. Heidenheim zeigt in Fürth ungewohnte Defensivqualität.

Durch einen hart umkämpftes 2:1 (1:1) hat sich Hertha BSC die Tabellenführung in der 2. Bundesliga gesichert. Gegen den FC Magdeburg erzielten Josip Brekalo (10. Minute) und
Oluwaseun Adewumi (47.) die Tore für die Berliner, Falko Michel traf für die Gäste (31.). Beide Mannschaften beendeten die Partie lediglich zu zehnt, nachdem Paul Seguin (62.) und Tobias Müller (73.) jeweils mit Gelb-Rot wegen wiederholtem Foulspiel vom Platz mussten.

Außerdem hat Heidenheim mit 1:0 (1:0) bei Greuther Fürth gewonnen. Den Treffer des Tages erzielte Budu Zivzivadze (12.). Im dritten Spiel des Sonntags besiegte der VfL Osnabrück Eintracht Braunschweig mit 3:1 (0:0). Daniel-Kofi Kyereh (52.), Bjarke Jacobsen (76.) und Robin Meißner (80.) trafen für die Gastgeber, Yann Sturm (88.) gelang der Ehrentreffer.

Hertha BSC – FC Magdeburg

Herthas ganzes Selbstvertrauen spiegelte sich vor über 60.000 Zuschauern im Führungstor wider. Kevin Sessa ließ sich auf der rechten Außenbahn von Magdeburger Rempeleien nicht beeindrucken. Sein Zuspiel fand über Soufian Gouram letztlich Torschütze Brekalo.

Magdeburg hatte offensiv wenig zu bieten. Umso überraschender fiel der Ausgleich, als Michel Gouram mit einem Kopfball überrumpelte. Anschließend war Magdeburg die bessere Mannschaft und spielbestimmend, ohne jedoch einen zweiten Treffer nachzulegen.

imago images 1082476041Vergrößern des Bildes
Schiedsrichter Florian Exner schickt Paul Seguin vom Platz. (Quelle: IMAGO/O.Behrendt/imago)

Die Hertha zeigte durch Adewumi aber Comeback-Qualitäten. Nur zwei Minuten nach seiner Einwechslung stand der 21-Jährige nach einer flachen Hereingabe am zweiten Pfosten goldrichtig. Hertha feierte anschließend den vierten Sieg im vierten Spiel dank einer kompakten Defensivleistung.

Greuther Fürth – FC Heidenheim

Mit dem ersten Zu-Null-Erfolg in dieser Saison bei der SpVgg Greuther Fürth hat sich Absteiger Heidenheim in die Spitzengruppe geschoben. Die diesmal defensiv sattelfeste Mannschaft von Trainer Frank Schmidt schob sich auf Rang drei. In den drei Spielen zuvor kassierte die Mannschaft immer mindestens drei Gegentore.

Die Fürther boten den ansehnlicheren Fußball. Sie hatten durch Felix Klaus (7.) und vor allem Luca Itter (32.) auch Chancen in der ersten Hälfte. Schlussmann Thomas Dähne ließ sich aber nicht überwinden.

Dafür waren die Heidenheimer, die tief standen und kompakt agierten, cool vor dem Tor von Florian Hellstern. Eine Flanke von Marcel Costly verwandelte Stürmer Zivzivadze mit dem Kopf.

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