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Sport

Herbstmeister in der 2. Bundesliga steht fest

wochentlich.deBy wochentlich.de17 Dezember 2023Keine Kommentare3 Mins Read
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Herbstmeister in der 2. Bundesliga steht fest
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Die Hinrunde in der 2. Bundesliga ist beendet. Da der FC St. Pauli gegen Wehen Wiesbaden gepatzt hat, feiert Holstein Kiel die Herbstmeisterschaft.

Der FC St. Pauli hat trotz bester Möglichkeiten durch ein spätes Unentschieden die Herbstmeisterschaft der 2. Bundesliga verpasst. Die Mannschaft von Trainer Fabian Hürzeler kam am Sonntag vor 29.332 Zuschauern im Millerntor-Stadion nicht über ein 1:1 (0:0) gegen Wehen Wiesbaden hinaus. Das dominante St. Pauli ging durch Marcel Hartel (47. Minute) in Führung, John Iredale (84.) glich kurz vor Schluss aus. Die Hamburger (33 Punkte) überwintern hinter Holstein Kiel (35) nun auf dem zweiten Tabellenplatz. Holstein Kiel darf sich über die Herbstmeisterschaft freuen.

Die Gastgeber spielten dominant auf, legten sich Wiesbaden immer wieder zurecht. Einzig ein Torabschluss wollte zunächst nicht gelingen. Elias Saad (14. Minute) traf den Ball nicht richtig, Hartel (19.) verpasste aus zehn Metern frei stehend das lange Eck. Flügelstürmer Saad (23.) nutzte auch seine zweite Chance aus dem Rückraum nicht.

Mit Beginn der zweiten Halbzeit belohnte sich St. Pauli für seine Mühe. Johannes Eggestein bediente mustergültig Hartel, der ruhig blieb und zur überfälligen Führung traf. Doch die fehlende Effizienz blieb weiter ein Thema: Irvine (54., 64.), Hartel (58., 72.), Saad (73.) und Smith (78.) scheiterten mit ihren Möglichkeiten. Wiesbaden drehte in der Schlussphase auf, der eingewechselte Iredale (81.) scheiterte nach einem Konter an der Latte, traf kurz darauf jedoch zum Ausgleich.

Wichtiger Sieg für Braunschweig

Der Tabellenvorletzte Eintracht Braunschweig hat derweil den 1. FC Kaiserslautern ganz dick in den Abstiegskampf hineingezogen. Beim 1:2 (1:1) im Eintracht-Stadion kassierten enttäuschende und harmlose Lauterer bereits die sechste Niederlage in Serie in einem Ligaspiel. Das vermeintliche 2:2 in der Nachspielzeit wurde wegen Abseits nicht gegeben.

Noch im Oktober stand der viermalige deutsche Meister auf Platz drei. Nach acht Spielen ohne Sieg geht der Tabellenfünfzehnte nur noch mit einem Vorsprung von vier Punkten auf die lange Zeit abgeschlagenen Braunschweiger in die Winterpause. Der Trainerwechsel von Dirk Schuster zu Dimitrios Grammozis blieb zumindest in der Liga bislang wirkungslos.

Dabei ging der FCK durch ein Eigentor von Robin Krauße in der 14. Minute verdient in Führung. Doch die Gäste dominierten vor 20.627 Zuschauern nur die Anfangsphase und wurden danach viel zu passiv. Beim Ausgleich durch den Franzosen Rayan Philippe (36.) war die gesamte Lauterer Spielhälfte offen. Dem 2:1 durch Johan Gomez (62.) waren bereits zwei weitere Großchancen durch den 22 Jahre alten Amerikaner vorausgegangen (47./59.). Die Braunschweiger verdienten sich den Erfolg durch einen dominanten Auftritt in der zweiten Halbzeit. Anders als der FCK haben sie unter ihrem neuen Trainer Daniel Scherning nun drei von fünf Spielen gewonnen.

Karlsruhe gewinnt wilde Partie

Im Gegensatz zu Kaiserslautern konnte sich der KSC ein wenig von den Abstiegsplätzen absetzen. Die abstiegsgefährdete Mannschaft von Trainer Christian Eichner gewann am Sonntag in einem abwechslungsreichen Spiel mit 3:2 (2:1) gegen die SV Elversberg und verbesserte sich am letzten Spieltag des Jahres auf Rang zwölf.

Nach den Toren von Dzenis Burnic (6. Minute), Budu Siwsiwadse (16.) und Igor Matanovic (53.) sowie fünf Spielen in Serie ohne Niederlage hat der KSC den Abstand auf den Relegationsplatz auf vier Punkte erhöht. Elversberg, für das vor 23.654 Zuschauern im Wildparkstadion Bayern-Leihgabe Paul Wanner (29.) und Luca Schnellbacher (63.) trafen, beendete die Vorrunde auf dem für einen Neuling starken neunten Tabellenplatz. Allerdings kassierten die Saarländer die dritte Niederlage nacheinander.

Der ersatzgeschwächte KSC begann stark, leistete sich im Laufe der Partie aber mehrfach schwere Abwehrfehler. Dadurch kamen die Gäste wieder ins Spiel. In der phasenweise turbulenten zweiten Halbzeit trafen beide Teams jeweils an die Latte und vergaben weitere Torchancen. Wanner verpasste bei einem Schlenzer an den Innenpfosten (66.) den Ausgleich für die SVE.

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