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Herbst-Sturm und Regen in Deutschland – DWD warnt

wochentlich.deBy wochentlich.de22 Oktober 2025Keine Kommentare2 Mins Read
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Herbst-Sturm und Regen in Deutschland – DWD warnt
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„Sting-Jet“ nicht ausgeschlossen

Ab diesem Tag ändert sich das Wetter in Deutschland massiv

Aktualisiert am 22.10.2025 – 17:28 UhrLesedauer: 2 Min.

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Im Video: In diesen Regionen werden besonders starke Sturmböen erwartet. (Quelle: Wetter.com)

Der Herbst in Deutschland bringt Sturmböen, Regen und sinkende Temperaturen: Ab Donnerstag sorgt ein Herbststurm für ungemütliches Wetter.

Der erste stärkere Herbststurm soll ab Donnerstag über weite Teile Deutschlands hinwegziehen. „Dabei gibt es jede Menge Regen und sinkende Temperaturen, die im höheren Bergland in Schneefall münden“, sagte der Meteorologe Simon Trippler vom Deutschen Wetterdienst (DWD).

Der DWD rechnet am Donnerstag mit schweren Sturmböen im Tiefland. Auf Berggipfeln seien auch Orkanböen möglich. Mit dem Tief gelangt allerdings noch einmal „ein Schub milderer Luft ins Land, sodass immerhin 12 bis 20 Grad erreicht werden, die sich bei starkem Wind aber schon kühler anfühlen“. In der Nacht zum Freitag bleibt es wolkig und regnerisch – die Temperaturen sinken auf minimal 11 bis 3 Grad, in Hochlagen bis auf ein Grad.

Von Freitag bis Sonntag erwarten die DWD-Experten dann „windiges bis stürmisches sowie zeitweise nasses und zunehmend kühles Herbstwetter“. Die Höchsttemperaturen liegen dann nur noch bei 6 bis 14 Grad. „Exorbitante Regenmengen“ fallen laut dem Meteorologen nicht, nass dürfte aber jede Region einmal werden.

Am Freitag rechnet der Wetterdienst ebenfalls mit Sturmböen in weiten Teilen Deutschlands und mitunter auch orkanartigen Böen an der Nordsee. Möglich ist dann auch ein sogenannter Sting-Jet: Eine besondere Form eines Sturmtiefs, das auf einer meteorologischen Karte aussieht wie der Schwanz eines Skorpions, erklärte der Meteorologe. Dabei löse sich die Kaltfront von den anderen Fronten ab und „schiebt Wind vor sich her“.

Sturmböen könnten dann noch deutlich heftiger ausfallen. Für das drohende Sturmtief sei die Bildung eines solchen Sting-Jets allerdings noch unsicher.

Auch die Nacht zum Samstag bleibt wolkig und nass. Die Schneefallgrenze sinkt auf 1.000 Meter, bei Tiefstwerten von 10 bis 4 Grad, in Hochlagen erneut um 1 Grad. Ab Samstag schwächt sich der Wind abgesehen von der Nordhälfte im Land langsam ab. Dazu erreichen die Temperaturen maximal 14 Grad.

Auch für die neue Woche stehen die Zeichen derzeit auf wechselhaftes und kühles Wetter. Nach einem „Goldenen Oktober“ bei viel Sonnenschein sieht es derzeit aber nicht aus, sagte Meteorologe Trippler – stattdessen eher nach einem „ollen Oktober“.

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