Close Menu
  • Deutschland
  • Regionen
  • Weltweit
  • Politik
  • Finanzen
  • Gesundheit
  • Lifestyle
  • Unterhaltung
  • Tech
  • Auto
  • Sport
  • Mehr
    • Panorama
    • Globale Trends
    • Pressemitteilung
Was geht ab

Besucher Finnlands können im März mit dem neuen Uber-Erlebnis kostenlos Nordlichtern nachjagen

21 Februar 2026

In Bremen gibt es mit dem Rollo anderes Kultgericht

21 Februar 2026

Friedrich Merz gelingt ein kleines Kunststück

21 Februar 2026
Facebook X (Twitter) Instagram
  • Home
  • Buy Now
Facebook X (Twitter) Instagram Pinterest Vimeo
Wöchentlich
  • Deutschland
  • Regionen
  • Weltweit
  • Politik
  • Finanzen
  • Gesundheit
  • Lifestyle
  • Unterhaltung
  • Tech
  • Auto
  • Sport
  • Mehr
    • Panorama
    • Globale Trends
    • Pressemitteilung
Subscribe
Wöchentlich
You are at:Home»Regionen»Hentschke Bau siegt vor Gericht nach Recherche der Uni Leipzig
Regionen

Hentschke Bau siegt vor Gericht nach Recherche der Uni Leipzig

wochentlich.deBy wochentlich.de8 April 2024Keine Kommentare4 Mins Read
Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Email
Hentschke Bau siegt vor Gericht nach Recherche der Uni Leipzig
Share
Facebook Twitter LinkedIn Pinterest Email Copy Link

Eine Recherche über das Bauunternehmen Hentschke Bau sorgte für Wirbel. Nun zweifelt das Landgericht Dresden das rechtsextreme Pausenraumgespräch an – wegen einer bruchstückhaften Aussage.

Eine sächsische Baufirma hat gegen eine Recherche geklagt, die das Unternehmen mit der rechtsextremen Szene in Verbindung bringt. Am Freitag hat das Landgericht Dresden dem Unternehmen recht gegeben.

Das Gericht urteilte, der sächsische Ableger der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA Sachsen) darf bestimmte Aussagen über angebliche rechtsradikale Strukturen der Bautzner Firma Henschke Bau nicht mehr wiederholen und veröffentlichen. Andernfalls droht ein Ordnungsgeld von bis zu 250.000 Euro.

Hentschke Bau und dessen Geschäftsführer Jörg Drews hatten die VVN-BdA Sachsen verklagt, nachdem diese eine Recherche des Else-Frenkel-Brunswik-Instituts veröffentlicht hatte. Das an der Universität Leipzig angesiedelte Institut bringt das Unternehmen und Drews mit der extremen Rechte in Ostsachsen in Verbindung.

Mit Mittelpunkt des Verfahrens stand eine Passage, die ein angebliches Pausenraum-Gespräch wiedergab. Ein Gabelstaplerfahrer hätte unwidersprochen vom „Vergasen“ gesprochen und soll andere rechtsradikale Positionen geäußert haben. Ob dieser Vorfall tatsächlich stattfand, konnte im Verfahren nicht geklärt werden. Richter Stefan Dreher, der bis 2018 AfD-Mitglied war, begründete seine Entscheidung damit, dass er sich selbst kein Bild über die Glaubwürdigkeit des Zeugen habe machen können.

Zeuge spricht mit Presse – aber nicht vor Gericht

Da der Zeuge anonym bleiben wollte, sagte der Direktor des Else-Frenkel-Brunswik-Instituts aus. Vor dem Landgericht gab er das Recherchegespräch mit dem zitierten, mutmaßlichen ehemaligen Mitarbeiter von Hentschke Bau wieder. Angaben zur Identität des Gesprächspartners machte er nicht – aus Gründen des Quellenschutzes. Die Schilderungen seien allerdings sehr lückenhaft und bruchstückhaft gewesen, begründete der Richter seine Entscheidung: „So hat er zum Beispiel das Datum des Vorfalls verweigert“

Im Mitteldeutschen Rundfunk (MDR) bekräftigte der mutmaßliche ehemalige Mitarbeiter jedoch seine Aussage: „Da sagt jemand, dass er eine bestimmte Personengruppe vergasen will. Und es gab keine Widerworte von den Anwesenden. Alle hatten es deutlich gehört.“ Ihn habe damals nicht nur die fehlende Gegenrede schockiert. „Von einigen Leuten kam sogar ein zustimmendes Kopfnicken.“ Zur Verifizierung legte der Ex-Mitarbeiter dem MDR einen Arbeitsvertrag mit Hentschke Bau vor.

„Aus dem Zusammenhang gerissen“

Neben dem Pausenraum-Eklat hatte Hentschke Bau gegen weitere Passagen geklagt. In der Veröffentlichung des VVN-BdA Sachsen wurde transparent gemacht, dass die Firma im Jahr 2017 19.500 Euro an das Medium Ostsachsen.TV spendete, das viele extreme Rechte zu Wort kommen ließ. Unter anderen den Aktivisten der „Identitären Bewegung“, Maximilian Thorn aus Bautzen, Jürgen Elsässer oder AfD-Sachsen-Chef Jörg Urban. Auch dem Magazin „Denkste?!“ der Bautzner Bürgerinitiative „Wir sind Deutschland“ – die sich selbst als Alternative zu Pegida sieht – gab Drews anfangs Geld.

Die Autoren zogen daraus den Schluss, dass dieses Engagement zur Normalisierung antidemokratischer Positionen beitrage. Laut dem Urteil des Dresdner Landgerichts ist diese Schlussfolgerung unzulässig.

Brandanschlag Ende 2019 in der Dresdner Neustadt (Quelle: Christian Essler/imago)

Acht Brandanschläge in drei Jahren

Das Unternehmen steht im Fokus von Linksextremen: Immer wieder werden Autos oder Bagger der Bautzner Baufirma angezündet. Der Schaden für das Großunternehmen bewegt sich auf eine Million Euro zu. Die meisten Ermittlungsverfahren wurden eingestellt. Lesen Sie hier, warum es immer wieder diese Baufirma trifft.

„Ich habe das Urteil so verstanden, dass die einzelnen Punkte aus dem Zusammenhang gerissen sind“, ordnet der Gerichtssprecher das Urteil ein. Die Autoren hätten auch die Rahmenumstände beleuchten müssen. In einer Stellungnahme an t-online im Mai 2023 stellte der Bautzner Unternehmer klar, dass Hentschke Bau seit Jahren durchgehend und in großer Höhe an die CDU und das Bürgerbündnis Bautzen e. V. spende.

VVN-BdA Sachsen erwägt in Berufung zu gehen

Die AfD habe hingegen lediglich eine Zahlung im Jahr 2017 erhalten, zu einer Zeit, in der die Partei mit der heutigen AfD inhaltlich nicht vergleichbar gewesen sei. „Das ist weder Journalismus noch Wissenschaft, sondern schlicht politischer Aktivismus. Dem hat das Gericht heute Grenzen aufgezeigt“, sagte der Hentschke-Bau-Geschäftsführer nach der Urteilsverkündung.

Die Beklagte VVN-BdA Sachsen kann binnen eines Monats Berufung einlegen. „Ich gehe davon aus, dass wir davon Gebrauch machen“, sagte Silvio Lang, Sprecher der VVN-BdA Sachsen t-online. Davor seinen allerdings noch einige Gespräche zu führen.

Share. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Email
wochentlich.de
  • Website

Related Posts

In Bremen gibt es mit dem Rollo anderes Kultgericht

21 Februar 2026

Diese Lokale bieten den TikTok-Hype an

20 Februar 2026

Ausschreibung für neue Multifunktionsarena am Stadion

20 Februar 2026
Leave A Reply Cancel Reply

Redakteurfavoriten

In Bremen gibt es mit dem Rollo anderes Kultgericht

21 Februar 2026

Friedrich Merz gelingt ein kleines Kunststück

21 Februar 2026

Medaillen-Entscheidungen und Wettbewerbe am 21.02.

21 Februar 2026

Zeitung austragen: So viel Gehalt gibt es

21 Februar 2026

Neueste Beiträge

Ex-Frau ließ sich von Epstein aushalten

21 Februar 2026

Was passt zu Sauerkraut? Klassische und exotische Ideen

21 Februar 2026

Kritik der EU, weil Studie zeigt, dass klimaschädliches Rind- und Lammfleisch 580-mal mehr Subventionen erhält als Hülsenfrüchte

20 Februar 2026

Recent Posts

  • Besucher Finnlands können im März mit dem neuen Uber-Erlebnis kostenlos Nordlichtern nachjagen
  • In Bremen gibt es mit dem Rollo anderes Kultgericht
  • Friedrich Merz gelingt ein kleines Kunststück
  • Medaillen-Entscheidungen und Wettbewerbe am 21.02.
  • Zeitung austragen: So viel Gehalt gibt es

Recent Comments

Es sind keine Kommentare vorhanden.
© 2026 wochentlich

Type above and press Enter to search. Press Esc to cancel.