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Sport

Heim-EM: „Weiterkommen, ohne Wenn und Aber“

wochentlich.deBy wochentlich.de8 Januar 2024Keine Kommentare2 Mins Read
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Heim-EM: „Weiterkommen, ohne Wenn und Aber“
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Ottmar Hitzfeld glaubt, dass die DFB-Elf trotz Krise eine erfolgreiche Heim-EM spielen wird. Einem Ex-Klub prognostiziert er derweil eine schwere Saison.

Der frühere Bayern-Trainer Ottmar Hitzfeld glaubt, dass die deutsche Nationalmannschaft bis zur Heim-EM im Juni einen Weg aus der anhaltenden Krise findet. „Ich bin da optimistisch. Manchmal sind Rückschläge hilfreich, um daraus zu lernen und die Störfeuer zu löschen“, so der 74-Jährige im Gespräch mit dem „Kicker“. „Zu Beginn der Vorbereitung ist bei vorherigem Misserfolg jeder noch fokussierter, jeder schärft die Sinne, und es bleibt noch Zeit.“

In der Gruppenphase trifft Deutschland auf Schottland, Ungarn und die Schweiz. Laut Hitzfeld dürften diese Teams keine Hürde für das DFB-Team darstellen. „Die deutsche Mannschaft hat die Klasse, zu Hause ist sie gegen jeden Gegner in der Gruppe Favorit“, stellte er klar. „Da muss sie weiterkommen, ohne Wenn und Aber.“

Dass Bundestrainer Julian Nagelsmann der Aufgabe gewachsen ist, glaubt Hitzfeld ebenfalls. „Er hat die Erfahrung und war schon erfolgreich“, sagte der langjährige Trainer der Schweizer Nationalelf.

Hitzfeld über BVB: „Wird eine schwierige Übergangssaison“

Als schwierig empfindet Hitzfeld derweil die Lage bei seinem Ex-Verein Borussia Dortmund. Als Grund nannte er den tragischen letzten Spieltag im Mai 2023, als der BVB die sicher geglaubte Meisterschaft verspielte.

„Dass Dortmund in dieser Saison mehr Probleme hat, ist normal, nachdem die Meisterschaft im Mai so knapp verpasst wurde“, so Hitzfeld. „Ein solches Negativerlebnis wirkt immer nach, es muss erst Schritt für Schritt verarbeitet werden. Jedes Mal, wenn die Mannschaft nicht gewinnt, kommen immer wieder Bedenken auf. Für die Borussia wird es eine schwierige Übergangssaison.“

Während sich das Debakel für den BVB am letzten Spieltag zutrug, musste Hitzfeld laut eigener Aussage immer wieder an Coach Edin Terzić denken. „Er macht einen sehr guten Job, ist ein sympathischer Trainer, der viel Menschlichkeit ausstrahlt, der ruhig und sachlich bleibt“, sagte Hitzfeld. „Um Terzić tat es mir leid sowie für die Dortmunder Fans, weil ich weiß, wie sie leiden. Wenn man den Titel so vor Augen hat und überall die Meisterfeier geplant hatte – und dann passiert so etwas: Das war tragisch, ein absolutes Drama.“

Ottmar Hitzfeld trainierte Borussia Dortmund zwischen 1991 und 1997 und wurde mit dem BVB zweimal deutscher Meister sowie einmal Champions-League-Sieger. 1998 zog es Hitzfeld zum FC Bayern. Mit den Münchenern sammelte er viele weitere Titel.

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