Ausgefallener Look

Heidi Klum kommt als Marmorstatue zur Met-Gala


05.05.2026 – 03:59 UhrLesedauer: 2 Min.

Heidi Klum bei der Met-Gala in New York: Ist sie es wirklich? (Quelle: IMAGO/Michael Stewart/imago)

Heidi Klum setzt bei der Met-Gala auf maximale Inszenierung. Ihr Outfit erinnert an Halloween. Die Reaktionen fallen gemischt aus.

Heidi Klum geht große Auftritte selten halbherzig an. Das deutsche Model überrascht immer wieder auf dem roten Teppich mit ihren aufwendigen und ausgefallenen Looks. Das ist der 52-Jährigen auch am Montagabend in New York bei der diesjährigen Met-Gala gelungen. Sie erschien in einem Ganzkörperkostüm, das alle Blicke auf sich zog.

Der Stoff lag eng an und fiel zugleich in weichen, schweren Falten, die an antike Statuen erinnern. Auf dem Kopf trug Klum eine Art Krone, die wie aus Stein gearbeitet wirkte und den Schleier zusätzlich fixierte. Ihre Augen erschienen durch helle Kontaktlinsen fast leblos, was den Skulptureneffekt verstärkte. Auch die Arme wirken wie separate, feste Elemente – als wären sie angesetzt und nicht Teil eines beweglichen Körpers. An den Füßen trug sie schlichte Sandalen, ebenfalls in Steinoptik gehalten.

Der Entwurf für ihr Outfit stammt laut einem Bericht des „Hollywood Reporter“ nicht von einem klassischen Modehaus, sondern von dem Spezialeffekt-Künstler Mike Marino, der für seine Arbeit an Filmen wie „The Batman“ oder „Coming 2 America“ bekannt ist. Sein Design orientiere sich an berühmten Skulpturen wie dem „Veiled Christ“ von Giuseppe Sammartino und der „Veiled Vestal“ von Raffaele Monti, berichtete das Promi-Magazin. Materialien wie Latex und Spandex sorgen demnach dafür, dass Klum tatsächlich wie aus Stein gemeißelt wirkte.

US-Medien zogen eine Parallele zu Klums legendären Halloween-Partys, bei denen sie sich jedes Jahr eine ausgefallene Verkleidung einfallen lässt. Im vergangenen Jahr verkleidete sie sich etwa als die aus der griechischen Mythologie bekannte Figur Medusa – komplett verwandelt mit aufwendigen Prothesen und Make-up.

Der Met-Gala gilt seit Jahren als Bühne für extreme Mode-Statements. Der Dresscode in diesem Jahr lautete“ Mode als Kunst“.

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