Nach Panne und Kritik
Heidi Klum kündigt Änderung bei „Germany’s Next Topmodel“ an
28.09.2026 – 21:02 UhrLesedauer: 2 Min.
Das Finale der vergangenen Staffel wurde erstmals voraufgezeichnet – die Sieger schon vor der Ausstrahlung geleakt. Heidi Klum will nun wieder eine Liveshow.
Seit über zwei Jahrzehnten sucht Heidi Klum im deutschen Fernsehen schon nach „Germany’s Next Topmodel“. Im Mai kürte sie zum 21. Mal die Gewinner der Castingshow, mittlerweile einen Mann und eine Frau. Die standen diesmal jedoch schon weit früher fest, denn das Finale wurde erstmals in der GNTM-Geschichte voraufgezeichnet.
Ende Februar wurde die Show in Heidi Klums Wahlheimat Los Angeles produziert und rund drei Monate später im deutschen Fernsehen gezeigt. Das zog jedoch eine Panne mit sich: Kurz vor der Ausstrahlung wurden die Sieger geleakt. Vorab zugestellte Ausgaben des Modemagazins „Harper’s Bazaar“ hatten sie bereits auf dem Cover enthüllt.

Heidi Klum hatte sich bereits zuvor skeptisch über die Neuerung gezeigt und später erklärt: „Ich liebe es mehr, wenn es live ist und wollte auch, dass dieses Finale wieder live sein würde.“ Nun könnte sich ihr Wunsch wieder durchsetzen. Das stellte die 53-Jährige jedenfalls auf ihrem Instagram-Account in Aussicht. Als ein Follower bei einer Fragerunde wissen wollte, ob das GNTM-Finale „diesmal live“ sein werde, antwortete sie: „JAAAA, auf jeden Fall!“
ProSieben äußerte sich auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur hingegen zurückhaltend. „Wir freuen uns, dass die Dreharbeiten zur 22. Staffel von ‚Germany’s Next Topmodel – by Heidi Klum‘ vor ein paar Tagen in München erfolgreich gestartet sind“, sagte Sprecherin Tina Land. „Alles Weitere zur aktuellen Staffel erfahren unsere Zuschauer rechtzeitig.“ In der Regel werden die neuesten Folgen der Model-Casting-Show im darauffolgenden Frühjahr ausgestrahlt.
Auch vom TV-Publikum hatte es für das voraufgezeichnete Finale viel Kritik gegeben. Unter anderem wurde bemängelt, dass die Spannung und die spontanen Momente einer Liveshow fehlten. Auch Medien beschrieben die Ausgabe teilweise als hektisch und weniger spannend.