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You are at:Home»Auto»Handys am Steuer: Verkehrssicherheitsrat fordert bundesweite KI-Kameras
Auto

Handys am Steuer: Verkehrssicherheitsrat fordert bundesweite KI-Kameras

wochentlich.deBy wochentlich.de25 Januar 2026Keine Kommentare2 Mins Read
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Handys am Steuer: Verkehrssicherheitsrat fordert bundesweite KI-Kameras
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Mehr Sicherheit

Verkehrsrat will bundesweit KI-Kameras gegen Handyverstöße


25.01.2026 – 14:24 UhrLesedauer: 2 Min.

Vergrößern des Bildes

Handy am Steuer: Der Deutsche Verkehrssicherheitsrat will Neuerungen für mehr Sicherheit im Straßenverkehr. (Quelle: DjelicS/getty-images-bilder)

Handynutzer am Steuer sollen künftig automatisch erfasst werden: Der Verkehrssicherheitsrat fordert den flächendeckenden Einsatz von Monocams.

Wer beim Autofahren zum Handy greift, gefährdet sich und andere. Geht es nach einem Vorschlag von Experten, soll künftig bundesweit Künstliche Intelligenz (KI) helfen, diese Gefahr zu verringern. Der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) fordert, dass sogenannte Monocams bundesweit eingesetzt werden. Das sind KI-gestützte Kamerasysteme, die automatisch erkennen, ob Fahrer ein Smartphone in der Hand halten.

Diese Forderung kommt vom DVR, der anlässlich des 64. Verkehrsgerichtstags in Goslar konkrete Maßnahmen zur Bekämpfung von Ablenkung am Steuer vorschlägt.

Manfred Wirsch, Präsident des DVR, erklärt in einer Pressemeldung: „Der Blick gehört auf die Straße, nicht aufs Handy. Wer sich nicht selbst daran hält, den kann die Überwachung per Monocam sehr wirksam daran erinnern.“

Die Technik stammt aus den Niederlanden. Monocams werden von Brücken oder Straßenrändern aus eingesetzt. Die Kamera zeichnet alle Autos auf, eine Künstliche Intelligenz analysiert die Bilder und prüft, ob der Fahrer möglicherweise ein Mobiltelefon benutzt. Bei Verdacht wird die Aufnahme gespeichert und später von der Polizei überprüft.

Rheinland-Pfalz zeigt bereits, wie das funktionieren kann: Dort sind Monocams seit Anfang 2025 im Regelbetrieb. Sie scannen den Straßenverkehr, eine KI analysiert die Bilder, verdächtige Aufnahmen werden zur Prüfung an die Polizei weitergeleitet.

Damit das System bundesweit wirken kann, müssten die Länder laut DVR nicht nur die Technik einführen, sondern auch Polizei, Bußgeldstellen und Gerichte personell stärken. Außerdem solle bei schweren Unfällen immer geprüft werden, ob ein Handy im Spiel war – auch durch Auswertung der Geräte.

Die Autoindustrie sieht der DVR ebenfalls in der Pflicht: Hersteller sollten intuitive Bedienkonzepte entwickeln, bei denen sicherheitsrelevante Funktionen etwa per Sprachsteuerung bedient werden können.

Eine EU-Verordnung verlangt seit Juli 2024 entsprechende Assistenzsysteme in Neuwagen. Der DVR fordert jetzt eine umfassende Bewertung und warnt davor, die Fahrer mit Warnsignalen zu überfordern.

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