Internationales Tennisturnier
Trotz Wimbledon-Erfolg: Zverev sitzt plötzlich allein im Presseraum
01.07.2026 – 11:21 UhrLesedauer: 2 Min.
Nach seinem erfolgreichen Wimbledon-Auftakt erlebt Alexander Zverev einen kuriosen Moment: Im Presseraum warten nur wenige Journalisten auf den deutschen Tennisstar.
Folgt nach seinem French-Open-Triumph nun der nächste Titel? Der deutsche Tennisspieler Alexander Zverev spielt aktuell in Wimbledon. Seinen ersten Gegner, den Belgier Alexander Blockx, bezwang er am vergangenen Dienstag in einem spannenden Match.
Der Rückenwind von Zverevs Sieg in Paris war in dem Spiel allerdings nur selten erkennbar. „Es war sehr schwer für mich, die Konzentration zu halten“, gab der gebürtige Hamburger zu. Für seine Erklärungen schienen sich jedoch wenige zu interessieren.
Zverev in leerem Konferenzraum
„Der Rest der deutschen Medien war jetzt beim Fußball, oder?“, scherzte Zverev angesichts des fast leeren Pressekonferenzraums nach seinem ersten Spiel in Wimbledon. Allerdings war kein WM-Spiel ursächlich für das Fehlen einiger Journalisten. Zeitgleich zur Pressekonferenz bestritt Serena Williams ihr Comeback auf dem Centre Court. Die 44-jährige 23-malige Grand-Slam-Siegerin unterlag jedoch der 20-jährigen Australierin Maya Joint.
Doch auch vor dem kleinen Publikum wirkte Zverev nach seinem Auftaktsieg recht entspannt, wie die Deutsche Presseagentur (dpa) berichtet. „Ich glaube, dass ich generell dieses Jahr besser Tennis spiele als letztes Jahr“, zitiert die dpa den 29-Jährigen. Trotzdem war es ein spannendes Match gegen den 21-jährigen Belgier. Nach einem souveränen Start in das Spiel lieferten sich er und Zverev ein dreistündiges Kräftemessen. Insgesamt setzte sich Zverev mit 6:4, 7:6, 7:6, 7:6, gegen Blockx durch.
Zverev in der Favoritenrolle?
Zverev ist hinter dem italienischen Titelverteidiger Jannik Sinner an Position zwei gesetzt und gilt somit als einer der Favoriten des Turniers. Dass er erst im Finale auf Spieler wie Titelverteidiger Jannik Sinner oder Major-Rekordgewinner Novak Djokovic treffen könnte, blendet Zverev allerdings derzeit noch aus.
„Für mich spielt das eigentlich keine Rolle, denn bisher habe ich es noch nicht bis zu diesen Gegnern geschafft“, erklärt Zverev. Tatsächlich kam der Deutsche in Wimbledon bislang nie über das Achtelfinale hinaus. Am Donnerstag trifft er auf den Franzosen Valentin Royer.
Neben Zverev ist auch Yannick Hanfmann eine Wimbledon-Runde weiter. Hanfmann gewann gegen den Franzosen Giovanni Mpetshi Perricard und ist somit zum ersten Mal in der zweiten Runde des Grand-Slam-Turniers. Er trifft am Donnerstag auf den Russen Karen Abgarowitsch Chatschanow.
