„Ganz besondere Verbindung“

Sein erster DHDL-Erfolg rührt Ralf Dümmel noch heute


31.08.2026 – 13:23 UhrLesedauer: 2 Min.

Ralf Dümmel (Archivbild): Dem TV-Investor, der in Hamburg lebt, wird ein Gespür für Verkaufsschlager nachgesagt. (Quelle: IMAGO/Revierfoto)

Seit zehn Jahren sitzt Ralf Dümmel in der „Höhle der Löwen“. Kurz vor dem Start der 20. Staffel blickt der Hamburger auf einen Deal zurück, der einen Millionenumsatz brachte.

Am 7. September startet auf Vox die neue Staffel der Gründershow „Die Höhle der Löwen“ (DHDL). Wenige Tage zuvor erinnert Investor Ralf Dümmel an einen seiner frühen Erfolge: die „Abfluss-Fee“.

Am 30. August 2016 präsentierte Erfinder Karl-Heinz Bilz seine Idee in der dritten DHDL-Staffel. Für Ralf Dümmel war es damals die erste Staffel als Investor. An seinen zweiten Deal überhaupt denkt der 59-Jährige bis heute gern zurück.

Dümmel erinnert sich an ersten DHDL-Erfolg

Auf Instagram schreibt Dümmel: „Bis heute vergesse ich nicht, mit wie viel Mut, Stärke und Überzeugung Karl-Heinz damals für seine Idee gekämpft hat.“ Bilz sei ein „echtes Original“ und für ihn ein „richtiger Erfinder“.

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Der damals 60 Jahre alte Sanitär- und Heizungsmeister war von seinem Produkt überzeugt: Die „Abfluss-Fee“ ist ein Abflussstopfen mit Haarfänger sowie Reinigungs- und Duftstein. Waschbecken sollen damit nicht mehr verstopfen. Bilz wollte 250.000 Euro für 25 Prozent seiner Firma. Ralf Dümmel schlug zu – für die geforderte Summe, allerdings für 35 Prozent der Anteile.

Schon bei diesem Deal zeigte sich, was Dümmel später den Spitznamen „Mister Regal“ einbrachte: sein Gespür für Alltags- und Haushaltsartikel mit großem Verkaufspotenzial. Die „Abfluss-Fee“ verkaufte sich nach der TV-Ausstrahlung millionenfach. Nach Angaben Dümmels hatte das Produkt bis 2023 bereits rund 20 Millionen Euro Handelsumsatz erzielt.

Für Dümmel ging es bei der Zusammenarbeit jedoch um mehr als Zahlen. „Mein zweiter Deal war nicht einfach nur ein Deal, sondern der Beginn einer ganz besonderen Verbindung“, schreibt er an Bilz. Dessen „Erfindergeist und seinen Optimismus“ bewundere er bis heute sehr.

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