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You are at:Home»Regionen»Hamburg: 4,6 Tonnen Drogen – Kokain-Bande muss lange in Haft
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Hamburg: 4,6 Tonnen Drogen – Kokain-Bande muss lange in Haft

wochentlich.deBy wochentlich.de22 Januar 2026Keine Kommentare2 Mins Read
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Hamburg: 4,6 Tonnen Drogen – Kokain-Bande muss lange in Haft
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Drogenschmuggel im Hafen

4,6 Tonnen Drogen: Kokain-Bande muss lange in Haft

22.01.2026 – 18:27 UhrLesedauer: 2 Min.

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Blick in den Gerichtssaal: In dem Prozess um den Schmuggel von 4,6 Tonnen Kokain hat das Landgericht zehn Angeklagte zu langen Haftstrafen verurteilt. (Quelle: Marcus Brandt/dpa/dpa-bilder)

Schmuggler bringen Kokain im großen Stil über den Containerhafen nach Hamburg. Die Beteiligten müssen nun für lange Zeit in Haft.

In einem Prozess um den Schmuggel von 4,6 Tonnen Kokain hat das Landgericht Hamburg zehn Angeklagte zu langen Haftstrafen verurteilt. Ein elfter Angeklagter wurde freigesprochen. Die höchste Strafe erhielt ein 45-Jähriger, der nach Überzeugung der Strafkammer die beiden Container mit jeweils mehr als zwei Tonnen Kokain als Lastwagenfahrer aus einem Containerterminal im Hafen holte. Als Einziger wurde er wegen Drogenbesitzes schuldig gesprochen, und nicht nur wegen Beihilfe zur Einfuhr und zum Handeltreiben mit Betäubungsmitteln. Er bekam zwölf Jahre Haft.

Als „Schlüsselfigur“ bezeichnete der Richter einen 61 Jahre alten Angeklagten. Er habe die Abholung aus dem Containerterminal Altenwerder organisiert. Der Mann wurde zu elf Jahren Haft verurteilt. Die hohen Strafen für die Helfer der nicht vor Gericht stehenden Hintermänner erklärte der Vorsitzende Richter Thorsten Schmidt mit der enormen Menge der Drogen.

Im ersten Fall ging es um 2.520 Kilo Kokain, die Mitte Mai 2024 in einem Container aus Ecuador nach Hamburg gekommen sein sollen. Der Verbleib des Rauschgifts konnte nicht aufgeklärt werden. „Wir gehen davon aus, dass die Drogen in Europa in Verkehr gekommen sind“, sagte der Richter.

Im zweiten Fall enthielt der Container, der Ende September 2024 aus dem Terminal in Altenwerder geholt und in eine Lagerhalle im Stadtteil Rothenburgsort gebracht wurde, mehr als 2.100 Kilo Kokain. Bei der zweiten Tat wurden die Angeklagten von Zoll und Polizei überwacht. Als der Container in einer Lagerhalle in Hamburg-Rothenburgsort entladen wurde, griff das Spezialeinsatzkommando (SEK) zu. Die beim Abladen festgenommenen Angeklagten im Alter zwischen 22 und 35 Jahren wurden zu Strafen zwischen sieben und siebeneinhalb Jahren verurteilt. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

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