„Ich wünschte, sie könnte bei uns sein“
Haakon wird bei Worten über Mette-Marit emotional
12.06.2026 – 06:46 UhrLesedauer: 2 Min.
Mette-Marits schwere Erkrankung hat inzwischen spürbare Folgen. Bei einem besonderen Anlass sprach Haakon offen darüber, wie sehr ihm die Abwesenheit seiner Frau zusetzt.
Große Sorge um Mette-Marit von Norwegen: Wie der Hof vor wenigen Tagen mitteilte, wartet die 52-Jährige aufgrund ihrer chronischen Lungenfibrose auf eine Lungentransplantation. Die Kronprinzessin nimmt derzeit keine öffentlichen Termine wahr und muss sich schonen. Beim Jubiläum der gemeinsamen Stiftung mit Kronprinz Haakon fehlte sie deshalb.
Anlass der Veranstaltung im königlichen Schloss am 11. Juni war das 25-jährige Bestehen des „Kronprinsparets fonds“. Zu dem Empfang waren rund 200 Gäste geladen. Wie die norwegische Rundfunkanstalt „Norsk rikskringkasting“ (NRK) berichtet, richtete Haakon dabei persönliche Worte an die Anwesenden und machte deutlich, wie sehr er seine Frau vermisste.

Der Kronprinz überbrachte zunächst eine Nachricht seiner Ehefrau. „Ich überbringe Grüße von der Kronprinzessin. Sie wäre gerne dabei gewesen. Da es ihr schlecht geht, schafft sie es heute nicht, aber sie ist genauso Teil davon wie ich und ihr alle, also verfolgt sie das Geschehen heute mit“, sagte Haakon. Dafür erhielt er Applaus von den Gästen.
Im weiteren Verlauf seiner Ansprache erinnerte der 52-Jährige an die Entstehungsgeschichte der Stiftung. Zur Finanzierung des Projekts baten er und Mette-Marit damals anlässlich ihrer bevorstehenden Hochzeit um Geldgeschenke. So sollte das Startkapital für die Organisation zusammenkommen.
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Haakon teilt Anekdote
Dabei blickte Haakon auf einen besonderen Moment zurück: „An einem strahlend warmen Junitag im Jahr 2001 saßen die Kronprinzessin und ich im Auto auf dem Weg nach Sørlandet. Wir hatten uns im Dezember verlobt und wollten im August heiraten. Nun saßen wir im Auto und sprachen darüber, was wir uns zur Hochzeit wünschen würden“.
Die Idee stieß auf große Resonanz. Nach Angaben des Kronprinzen kamen damals 4.503.436 norwegische Kronen zusammen, umgerechnet rund 410.000 Euro. Bis heute konzentriert sich die Stiftung auf Projekte für und mit Jugendlichen.
Zum Ende seiner Rede wurde der Kronprinz noch einmal persönlich. Mit Blick auf die aktuelle Erkrankung seiner Frau sagte er: „Jetzt, da die Kronprinzessin schwer erkrankt ist, ist es sowohl schön als auch wehmütig, an diesen Tag zurückzudenken, und ich wünschte, sie könnte hier bei uns sein“.
