„Hyper Hyper“ und Co

So findet H. P. Baxxter seine Scooter-Sprüche

15.07.2026 – 04:13 UhrLesedauer: 2 Min.

H.P. Baxxter (Archivfoto): Hat „einen ganzen Fundus mit Sprüchen und Zeilen“. (Quelle: IMAGO/Stephan Wallocha/imago)

Scooter lebt von Catchphrases wie „Hyper Hyper“. Wie sie entstehen, verrät H.P. Baxxter jetzt – und nennt einen Fundort, der überrascht.

Scooter-Frontmann H.P. Baxxter hat verraten, wie die kultigen Sprüche der Techno-Band entstehen – und woher er die Zeilen dafür nimmt. Im Interview mit der „Kölnischen Rundschau“ erklärte der Hamburger, dass er ständig Material sammle.

„Eigentlich immer, wenn ich irgendetwas aufschnappe, was ich witzig oder interessant finde, schreibe ich es mir auf“, so Baxxter. Er habe „einen ganzen Fundus mit Sprüchen und Zeilen“. Der Entstehungsprozess folge dabei einer festen Reihenfolge: „Erst kommt die Musik, dann die Rhythmik, dann die Texte. Ich bastle das wie ein Puzzle zusammen.“

Besonders prägender Scooter-Fund stammt aus Irland

Mit Glück komme man dabei „in einen Flow“, so Baxxter. Mit Pech passiere gar nichts: Dann sitze man „vor einem weißen Blatt wie ein Schriftsteller“ und vertage die Arbeit auf den nächsten Tag.

Wo er die Zeilen aufschnappt, sei ganz unterschiedlich. Ein besonders prägender Fund stammt aus Irland: „Ich war in Irland in irgendeinem Pub, da stand auf einem Schild: ‚Don’t take life too seriously. Nobody gets out alive anyway‘.“ Das habe er „cool und auch sehr wahr“ gefunden. Die meisten Menschen nähmen sich zu ernst und dächten, sie lebten ewig, so der Sänger.

In einem solchen Nonsens-Spruch könne viel tieferer Inhalt stecken, erklärte Baxxter. Doch das gelte nicht immer: „Nicht immer, manches ist auch einfach nur absurdes Theater. Aber nicht alles.“

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