Horror-Fund in Mülltonnen
Frau soll Mann in satanistischem Ritual getötet haben
10.08.2026 – 15:34 UhrLesedauer: 1 Min.
In mehreren Mülltonnen entdeckt ein Passant Leichenteile. Schnell steht eine Frau im Verdacht – und nun glauben die Ermittler zu wissen, warum sie tötete.
Nachdem im hessischen Heusenstamm im Februar die zerstückelte Leiche eines Mannes gefunden wurde, haben die Ermittler jetzt neue Details zum mutmaßlichen Motiv der tatverdächtigen Frau bekannt gegeben. Die 40-Jährige war kurz nach der Tat an einem Grenzübergang zu Polen gefasst worden. Die Staatsanwaltschaft wirft der Deutschen Mord vor. Das Opfer ist den Angaben zufolge ein Mann mittleren Alters.
Am Montag teilten die Ermittler neue Details mit: Demnach sei die Frau in Heusenstamm der Prostitution nachgegangen, der Mann sei einer ihrer Klienten gewesen. Getötet habe sie ihn schließlich „im Rahmen eines satanistischen Rituals“. Anschließend habe sie die Leiche zerteilt und in den Mülltonnen entsorgt.
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Satanistisches Ritual: Frau möglicherweise schuldunfähig
Ein Sprecher machte auf Nachfrage von t-online keine weiteren Angaben zum Hintergrund des Rituals. Er stellte jedoch klar, dass der Mann keinesfalls mit einem solchen Ritual gerechnet habe.
Gegen die Frau wurde ein Sicherungsantrag bei Gericht eingereicht. Damit strebt die Staatsanwaltschaft im Falle einer Schuldunfähigkeit eine dauerhafte Unterbringung in der Psychiatrie an. Wann ein Prozess beginnen könnte, steht noch nicht fest.
Heusenstamm liegt im südhessischen Landkreis Offenbach, südöstlich von Frankfurt am Main und hat rund 19.000 Einwohner.
