Close Menu
  • Deutschland
  • Regionen
  • Weltweit
  • Politik
  • Finanzen
  • Gesundheit
  • Lifestyle
  • Unterhaltung
  • Tech
  • Auto
  • Sport
  • Mehr
    • Panorama
    • Globale Trends
    • Pressemitteilung
Was geht ab

OLG Nürnberg lehnt Schmerzensgeld ab

18 September 2026

Landtagswahlen in MV und Berlin: Das bringt taktisches Wählen

18 September 2026

Zeit für Ex-Bayern-Star im DFB-Team ist wohl abgelaufen

18 September 2026
Facebook X (Twitter) Instagram
  • Home
  • Buy Now
Facebook X (Twitter) Instagram Pinterest Vimeo
Wöchentlich
  • Deutschland
  • Regionen
  • Weltweit
  • Politik
  • Finanzen
  • Gesundheit
  • Lifestyle
  • Unterhaltung
  • Tech
  • Auto
  • Sport
  • Mehr
    • Panorama
    • Globale Trends
    • Pressemitteilung
Subscribe
Wöchentlich
You are at:Home»Politik»Grünes Licht für deutsch-russisches Atomprojekt in Lingen
Politik

Grünes Licht für deutsch-russisches Atomprojekt in Lingen

wochentlich.deBy wochentlich.de22 Juli 2026Keine Kommentare2 Mins Read
Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Email
Grünes Licht für deutsch-russisches Atomprojekt in Lingen
Share
Facebook Twitter LinkedIn Pinterest Email Copy Link

Niedersachsens Umweltminister Meyer hält die Entscheidung politisch dennoch für „grundfalsch“. Sein Ministerium habe wegen der maßgeblichen Sicherheitsbewertung des Bundes keine rechtliche Möglichkeit gehabt, den Antrag abzulehnen oder die Genehmigung zu befristen.

Vergrößern des Bildes
Transportfahrzeuge mit Uran kommen in der Nacht in der Brennelementefabrik von Advanced Nuclear Fuels (ANF) an. (Quelle: Lars Penning)

Welche Sicherheitsbedenken gibt es?

Im Verfahren ging es unter anderem um mögliche Spionage, Sabotage, Cyberangriffe und Manipulationen an Maschinen, Software oder zugelieferten Brennstäben. Auch könnten russische Mitarbeiter durch technische Kontakte sicherheitsrelevante Erkenntnisse erhalten.

Meyer betonte, eine Brennelementefabrik sei kritische Infrastruktur: „Das ist keine Schokoladenanlage.“ Die Beteiligung eines Staatskonzerns aus einem Land, das einen Angriffskrieg führe, sei eine besondere Herausforderung.

Welche Auflagen gelten?

Beschäftigte von TVEL und Rosatom dürfen das Werksgelände grundsätzlich nicht betreten. Ausnahmen sind nur in eng begrenzten Fällen und unter Begleitung der Aufsichtsbehörde möglich.

Hard- und Software der russischen Maschinen müssen extern überprüft und von der übrigen IT des Werks getrennt werden. Aus Russland gelieferte Brennstäbe sollen vollständig mit Scannern und im Vier-Augen-Prinzip auf Manipulationen kontrolliert werden.

Beschäftigte müssen zudem regelmäßig zu möglichen Spionage- und Sabotageversuchen geschult werden. Bei neuen Erkenntnissen können weitere Auflagen verhängt werden. Im äußersten Fall könnte die Genehmigung auch entzogen werden.

Wer kritisiert die Entscheidung?

Kritik kommt von Grünen, Linken, Anti-Atom-Initiativen und auch aus der Union. Der CDU-Außenpolitiker Roderich Kiesewetter bezeichnete die Entscheidung nach Angaben des Nachrichtenmagazins „Politico“ als sicherheitsgefährdend und forderte, sie rückgängig zu machen.

Der Grünen-Bundestagsabgeordnete Harald Ebner warf der Bundesregierung vor, Risiken zu ignorieren. Die Linken-Abgeordnete Mareike Hermeier verlangte die Stilllegung der Brennelementefabrik. Anti-Atom-Gruppen kündigten an, die Genehmigung zu prüfen.

Kann die Produktion sofort beginnen?

Nein. Die Genehmigung wird zunächst öffentlich bekannt gemacht und ausgelegt. Betroffene und Umweltverbände können rechtlich dagegen vorgehen. Die Produktion darf nach Angaben von Niedersachsens Umweltminister Meyer erst beginnen, wenn die Genehmigung vollziehbar und rechtskräftig ist.

Die russischen Lizenzmaschinen befinden sich nach Angaben des Ministers bereits in einer Halle neben dem Werksgelände. Beschäftigte wurden demnach dort bereits an ihnen geschult.

Warum gibt es keine Sanktionen?

Uran und große Teile der russischen Nuklearindustrie sind bislang nicht von EU-Sanktionen erfasst. Dafür gibt es unter den Mitgliedstaaten keine ausreichende Mehrheit.

Das Bundesumweltministerium erklärte, Deutschland setze sich weiter für europäische Sanktionen im Nuklearbereich ein. Solange diese fehlten, seien Einfuhren russischen Urans und Geschäfte mit Rosatom grundsätzlich nicht verboten.

Share. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Email
wochentlich.de
  • Website

Related Posts

Landtagswahlen in MV und Berlin: Das bringt taktisches Wählen

18 September 2026

Mutmaßlicher Islamist plante anscheinend Anschlag auf Kirche

18 September 2026

Fast jeder Zweite erwartet Kanzlerwechsel vor Jahresende

18 September 2026
Leave A Reply Cancel Reply

Redakteurfavoriten

Landtagswahlen in MV und Berlin: Das bringt taktisches Wählen

18 September 2026

Zeit für Ex-Bayern-Star im DFB-Team ist wohl abgelaufen

18 September 2026

New Order-Keyboarderin macht Krebsdiagnose öffentlich

18 September 2026

Polizei Hannover fahndet nach Mann

18 September 2026

Neueste Beiträge

Fußballfans greifen Reisende an – Polizei sucht Zeugen

18 September 2026

Mutmaßlicher Islamist plante anscheinend Anschlag auf Kirche

18 September 2026

TSG-Keeper Baumann macht pikante Andeutung nach DFB-Aus

18 September 2026

Recent Posts

  • OLG Nürnberg lehnt Schmerzensgeld ab
  • Landtagswahlen in MV und Berlin: Das bringt taktisches Wählen
  • Zeit für Ex-Bayern-Star im DFB-Team ist wohl abgelaufen
  • New Order-Keyboarderin macht Krebsdiagnose öffentlich
  • Polizei Hannover fahndet nach Mann

Recent Comments

Es sind keine Kommentare vorhanden.
© 2026 wochentlich

Type above and press Enter to search. Press Esc to cancel.