Großrazzia in zwei Bundesländern

Elitepolizisten dringen bei Rockern ein


28.05.2026 – 08:35 UhrLesedauer: 1 Min.

Spezialkräfte der Polizei im Einsatz: Zeitgleich um 6 Uhr morgens schlugen die Beamten an neun Objekten zu. (Quelle: Justin Brosch/dpa)

Die Männer gelten als hochgefährlich und möglicherweise bewaffnet. Am frühen Morgen werden sie von dutzenden SEK-Beamten aus dem Schlaf gerissen.

Bei einer Großrazzia in zwei Bundesländern haben zahlreiche Polizeibeamte die Wohnungen und Häuser von acht mutmaßlichen Kriminellen gestürmt. Zeitgleich schlugen die Einsatzkräfte am Donnerstagmorgen um 6 Uhr in Gelsenkirchen und Gladbeck in Nordrhein-Westfalen sowie in Steinfeld in Niedersachsen zu.

Die Staatsanwaltschaft wirft den Beschuldigten im Alter von 28 bis 50 Jahren Waffen- und Drogenhandel im Bereich der Organisierten Kriminalität vor, wie ein Polizeisprecher t-online sagte. Laut „Bild“-Zeitung sollen mehrere der Männer Bezüge zu den Hells Angels haben und auch selbst Rocker sein.

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Die Beamten mussten davon ausgehen, dass die Beschuldigten bewaffnet sein könnten. Entsprechend unterstützten an mehreren Orten schwer bewaffnete Spezialeinsatzkommandos (SEK) die Durchsuchungen.

Rocker-Razzia: Acht Wohn- und eine Geschäftsadresse im Visier

Wie die „Bild“ berichtet, erschütterte lautes Knallen mindestens ein Wohngebiet im Ruhrgebiet. Die Beamten verschafften sich gewaltsam Zutritt.

In Gelsenkirchen waren vier Wohnadressen das Ziel, in Gladbeck drei Wohn- und eine Geschäftsadresse und in Steinfeld eine Wohnanschrift. Festnahmen hat es laut Polizei bislang nicht gegeben. Der Einsatz dauere noch an, sagte der Sprecher am Morgen. Einsatzkräfte der Kriminalpolizei und Spürhunde suchen demnach in den Gebäuden nach Drogen und Waffen. Wie viele Beamte im Einsatz sind, wollte der Sprecher aus taktischen Gründen nicht sagen. Laut „Bild“ sind es mehr als 250 Beamte.

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