Explosionsgefahr

Über 350 Kilogramm Lachgas in Frankfurter Kiosk sichergestellt

Aktualisiert am 12.08.2025 – 17:23 UhrLesedauer: 1 Min.

In einem Kiosk wurden 357,5 Kilogramm Lachgas sichergestellt. (Quelle: Verkehrspolizei der Stadt Frankfurt)

In Frankfurt wurde eine erhebliche Menge Lachgas aus einem Kiosk beschlagnahmt. Die fehlerhafte Lagerung führte zu akuter Explosionsgefahr.

In Frankfurt wird weiter gegen die Verbreitung von Lachgas durchgegriffen. Mitarbeiter des Straßenverkehrsamts haben zusammen mit dem Regierungspräsidium Darmstadt Ende Juli stichprobenartig Groß- und Einzelhändler in der Stadt kontrolliert. Im Laufe der Kontrolle stellten die Einheiten der Ordnungs- und Polizeibehörden allein in einem Kiosk in der Innenstadt 357,5 Kilogramm Lachgas sicher.

Dort habe es eine akute Gefährdungslage gegeben, da die Lachgasflaschen fehlerhaft gelagert waren. Sie sollen hinter Kühlschränken, direkt an den Wärmetauschern der Geräte gelagert worden sein.

Lachgas selbst sei brandfördernd und die Druckgasbehälter explosionsgefährdend – daher bestand eine akute Brand- und Explosionsgefahr. Den Kiosk habe man am selben Abend versiegelt. Die Lachgasflaschen wurden temporär im Verkaufsraum gelagert. Die Kühlschränke wurden zudem ausgeschaltet, um eine weitere Wärmeentwicklung zu vermeiden. Am Tag darauf wurden mit Einverständnis des Kioskbetreibers die Lachgaskartuschen abtransportiert und vernichtet. Ein Großteil der kontrollierten Händler habe den Vertrieb von Lachgas wieder eingestellt.

Die Stadt Frankfurt geht seit Längerem gegen den Verkauf von Lachgas vor. Der Verkauf an Minderjährige sowie der Konsum auf öffentlichen Plätzen ist verboten.

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